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Kofinanziert von der Europäischen Union
Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen
Kofinanziert von der Europäischen Union
Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen

Alle Projekte

Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und der Fonds für den gerechten Übergang (Just Transition Fund/JTF) fördern innovative Vorhaben in Nordrhein-Westfalen. Damit gestalten sie die digitale und grüne Zukunft des Landes mit. Hier finden Sie die Liste mit allen in NRW geförderten Maßnahmen. Außerdem werden alle Projekte vorgestellt, die Gesamtinvestitionen über zehn Millionen Euro überschreiten oder von besonderer strategischer Bedeutung für NRW sind.

Der Rhein

Liste der Vorhaben

Das EFRE/JTF-Programm Nordrhein-Westfalen 2021-2027 unterstützt zahlreiche Projekte, die die Vielseitigkeit des Landes zeigen und dazu beitragen NRW zukunftsfähig zu machen. Von Innovations- und Forschungsvorhaben und die Errichtung von neuen Produktionsstätten für Schlüsseltechnologien über energieeffiziente Sanierung bis hin zu Projekten der Stadtentwicklung und Klimaanpassung: 

Um größtmögliche Transparenz zu schaffen, werden alle Projekte, die bisher in der Förderperiode bewilligt wurden, in der „Liste der Vorhaben“ aufgeführt.

Die Liste der Vorhaben in der Förderperiode 2021-2027 enthält verschiedene Informationen über jedes einzelne Vorhaben, zum Beispiel eine Kurzbeschreibung, den Standort, Datum des Beginns sowie des voraussichtlichen Abschlusses, Gesamtkosten und Fördersummen.

Aufgrund der Vorgaben der EU als Fördergeber gemäß Art. 49 (3) VO(EU) 2021/1060 werden in dieser Liste auch natürliche Personen namentlich und mit Durchführungsort genannt, wenn sie eine Förderung erhalten. Bei der Einreichung des Antrags und der Anerkennung der Datenschutzrechtlichen Hinweisen hat jede und jeder Antragstellende eingewilligt, diese persönlichen Daten zu veröffentlichen. Die Daten der begünstigten natürlichen Personen werden zwei Jahre nach der erstmaligen Veröffentlichung in der Liste der Vorhaben gelöscht 

Im Juni 2020 wurde mit dem § 16a EGovG NRW eine Open Data-Regelung für NRW verabschiedet. Damit sind die Behörden des Landes Nordrhein-Westfalen zur Veröffentlichung bestimmter Daten verpflichtet. Seitdem wird die Liste der Vorhaben parallel zur Veröffentlichung auf der Website auf www.open.nrw bereitgestellt.

Liste der Vorhaben Förderperiode 2021-2027 (PDF)

Liste der Vorhaben Förderperiode 2021-2027 (XLS)

Liste der Vorhaben Förderperiode 2021-2027 (CSV)

Vorhaben von strategischer Bedeutung

„Vorhaben von strategischer Bedeutung“ sind Projekte, die einen besonderen Beitrag zum Erreichen der Ziele des EFRE/JTF-Programms NRW 2021-2027.

Die Projekte haben zum Beispiel einen besonders innovativen Ansatz und werden als strategisch besonders wichtig eingestuft. Sie leisten einen besonderen europäischen Beitrag, tragen zur europäischen Zusammenarbeit bei oder sind auf andere Regionen übertragbar. Für diese Vorhaben gelten ebenfalls besondere Ansprüche an die Kommunikation, um die Wirkung und Relevanz der EU- und Landesförderung für Menschen vor Ort sichtbar zu machen.

Hier stellen wir Ihnen die „Vorhaben von strategischer Bedeutung im EFRE/JTF-Programm NRW“ vor.

Projektpartner: Hochschule Ruhr West, Prosperkolleg e.V.
Laufzeit: 2023-2026
Förderperiode 2021-2027
Gesamtinvestition: rd. 11,8 Mio. Euro
EU-Fördermittel: rd. 4,7 Mio. Euro 
NRW-Landesmittel: rd. 5,9 Mio. Euro
Stand: Oktober 2025
Themenschwerpunkt: Transformation in Kohleregionen/Innovation und Forschung
Aufruf:  JTF-Technologietransfer für KMU

Ziel des Transferhubs ist, die digitale Kreislaufwirtschaft (Circular Economy) als Geschäftsfeld zu erschließen. Seine Angebote richten sich an kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im nördlichen Ruhrgebiet mit den Städten Bottrop, Gladbeck, Dorsten und Marl, da sich die Region mitten im Strukturwandel befindet. Auch das Handwerk steht im Fokus. Vom endgültigen Ausstieg aus der Steinkohle sind im nördlichen Ruhrgebiet rund 3.300 Vollzeit-Arbeitsplätze betroffen, die direkt oder indirekt mit der Nutzung von Steinkohle zu tun hatten. Die Circular Economy bietet eine Perspektive, die neue Potenziale wecken kann: Mit Wissens- und Technologietransfer sollen neue Chancen – und neue Jobs – für die Region entstehen. 

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Laufzeit: 2025-2028

Förderperiode 2021-2027

Gesamtinvestition: 10,9 Mio. €

EU-Fördermittel: 4,36 Mio. €

NRW-Landesmittel: 5,45 Mio. €

Stand: Februar 2026

Themenschwerpunkt: Klimaschutz und Klimaanpassung

Die Bergische Rohstoffschmiede (:brs) gestaltet die Ressourcenwende im Bergischen RheinLand und fördert die Transformation der Region hin zu einer nachhaltigen Ressourcenwirtschaft. Die Zusammenarbeit der regionalen Akteure ermöglicht innovative, ganzheitliche Lösungen. Somit werden strukturelle sowie methodische Voraussetzungen geschaffen für einen co-kreativen Lern- und Transferprozess, um eine Innovationsregion für Zirkuläre Wertschöpfung im Bergischen RheinLand zu entwickeln. Das Projekt trägt mit vier operativen Entwicklungszielen zu den Zielen des Förderaufrufs bei:
1. Die :brs befähigt KMU im Bergischen RheinLand zur Transformation ihrer Wirtschafts- und Geschäftsmodelle von der linearen hin zur Zirkulären Wertschöpfung.
2. Die :brs entwickelt co-kreativ Prozesse und Lösungen für die Gewinnung, Wieder- und Weiterverwendung von Ressourcen, insbesondere am Beispiel der vier Themenlinien organische Reststoffe, Baureststoffe, Kunststoffe und Verbundstoffe sowie Prozesswasser und trägt damit zum Erhalt und zur Stärkung der Wirtschaftskraft in der Region bei.
3. Die :brs unterstützt den Kompetenzaufbau der Akteure durch den Transfer von Forschungsergebnissen mittels Demonstratoren.
4. Die :brs schafft Mehrwert durch bidirektionalen Technologie-, und Kompetenzaufbau und -transfer zu Zirkulärer Wertschöpfung über die Projektregion und Projektlaufzeit hinaus.

Projekte über 10 Millionen Euro Gesamtinvestition

An Projekte mit einer Gesamtinvestition über zehn Millionen Euro stellt die EU-Kommission besondere Kommunikationsansprüche, da sie in erhebliche Beiträge zu den Zielen der europäischen Strukturförderung leisten oder sich in hohem Maße auf das Leben der Menschen vor Ort auswirken. Hier stellen wir alle bisher bewilligten Projekte kurz vor:

Projektpartner: Hamm
Laufzeit: 2024-2028
Förderperiode 2021-2027
Gesamtinvestition: rd. 10,7 Mio. Euro 10.739.576,93
EU-Fördermittel: rd. 4,2 Mio. Euro 
NRW-Landesmittel: rd. 3 Mio. Euro
Stand: September 2025
Themenschwerpunkt: Stadt und Region
Aufruf: Wohnviertel im Wandel

Mit dem Trägerhaus Hamm entsteht ein Ort der Gesundheitsförderung, Teilhabe und Begegnung.
In einem benachteiligten Teil der Stadt werden wichtige Angebote der Daseinsvorsorge gebündelt und benachteiligten Bevölkerungsgruppen Unterstützungs-, Beratungs- und Begegnungsmöglichkeiten angeboten. Das alles in einem nachhaltigen und funktionsgerechten Gebäude, das in enger Abstimmung mit den beteiligten Nutzerinnen und Nutzern entwickelt wurde. 
Im Trägerhaus sollen die Hammer-Tafel, ein Kontakt- und Beratungscafé, eine Tagesstätte für Menschen mit psychischer Beeinträchtigung sowie die Aids-Hilfe Hamm ein neues Domizil finden. 
Klimatische Fragen sowie Aspekte der Klimafolgenanpassung werden durch die nachhaltige Architektur und höchste ökologische Standards in besonderer Weise berücksichtigt und zeigen beispielhafte Konzepte für Gemeinbedarfseinrichtungen auf. In diesem Zuge wird außerdem eine Brachfläche an zentraler Stelle städtebaulich akzentuiert und durch den markanten attraktiven Neubau das Wohnumfeld nachhaltig verbessert.

Projektpartner: Stadt Dortmund
Laufzeit: 2024-2028
Förderperiode 2021-2027
Gesamtinvestition: rd. 21 Mio. 21.085.500
EU-Fördermittel: rd. 8,4 Mio 
NRW-Landesmittel: rd. 4,6 Mio. Euro
Stand: September 2025
Themenschwerpunkt: Stadt und Region
Aufruf: Wohnviertel im Wandel

Ein Kernelement der Planung für die Westfalenhütte ist es, die Gesamtfläche von einem Grüngürtel zu umschließen. Der entstehende Park dient sowohl der Naherholung als auch dem Naturschutz und bildet eine Verbindung zu vorhandenen Grünräumen.
Die Leitidee für die Gestaltung des neuen Parks entsteht aus der Notwendigkeit, ein Umlagerungsbauwerk in die Parklandschaft zu integrieren. Zu dem bereits bestehenden Hügel sollen zusätzliche Hügel, Dämme und Wälle kommen, so dass eine ansprechende Berg- und Tallandschaft entsteht. Die Topografie wird genutzt, um im südöstlichen Bereich des Parks und an dessen westlichem Rand die dort notwendigen Lärmschutzwälle in die Gestaltung des Parks zu integrieren und im Norden, um die Artenschutzflächen zu separieren. Insgesamt entstehen drei Hochpunkte im Park – der höchste liegt im zentralen Parkbereich. Dort sollen eine Aussichtstribüne und Schaukeln mit Blick über die ehemalige Westfalenhütte in Richtung Stadtmitte entstehen. Der Gipfel Südost soll in seiner Ausgestaltung zum Picknick und Grillen einladen. Der dritte Gipfel im Norden liegt oberhalb des Kreuzkrötenhabitats. Hier soll es Informationen zu den Artenschutzflächen geben.

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Projektpartner: Löhne
Laufzeit: 2024-2028
Förderperiode 2021-2027
Gesamtinvestition: rd. 12,4 Mio. Euro
EU-Fördermittel: rd. 5 Mio. Euro
NRW-Landesmittel: rd. 2,7 Mio. Euro
Stand: September 2025
Themenschwerpunkt: Stadt und Region
Aufruf: Wohnviertel im Wandel

Im Rahmen des Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) soll das denkmalgeschützte Bahnhofsgebäude der Stadt Löhne, welches seit Jahren weitestgehend leer steht und nur dem Durchgang der Bahnkundinnen und -kunden dient, saniert und zu einem sozio-kulturellen Zentrum im Sinne eines „Dritten Ortes“ weiterentwickelt werden. Getragen von bürgerschaftlichem Engagement ist der Leitgedanke des Projektes ein bürgernahes, offenes Begegnungszentrum mit Sozial-, Kultur- und Bildungsfunktion unter Erhalt des Bahnhofs als Transitort zu schaffen.

Entsprechend integriert das Projekt verschiedene Bausteine: Der Bahnhof wird zum Treffpunkt und Identifikationsort für alle Bürgerinnen und Bürger und bietet offene, kreative Kulturräume. Er ist partizipativ ausgerichtet und bildet den Rahmen für die Entfaltung von Beteiligung und bürgerschaftlichen Engagement. Außerdem wird zukünftig die Stadtbücherei integriert und ermöglicht eine Weiterentwicklung zu einer zeitgemäßen Bildungseinrichtung. Das Raumkonzept sieht eine multifunktionale Nutzung vor, bei der die verschiedenen Funktionen ineinander übergehen. 

Das Projekt bietet mit seinem sozialen, kulturellen, partizipativen und integrativen Ansatz eine zukunftsweisende Grundlage für das gesellschaftliche Miteinander und dient so der nachhaltigen Stärkung des Gemeinwesens. Schließlich ist der Erhalt des Gebäudes unter stadtplanerischer Perspektive sowie für das historische Erbe und die kulturelle Identität in Löhne von hohem Wert.

Projektpartner: Warburg
Laufzeit: 2024-2027
Förderperiode 2021-2027
Gesamtinvestition: rd. 25,5 Mio. Euro
EU-Fördermittel: rd. 10,2 Mio. Euro Stand: September 2025
Themenschwerpunkt: Stadt und Region
Aufruf: Wohnviertel im Wandel

Die Hansestadt Warburg liegt mit rund 23.000 Einwohnerinnen und Einwohnern im Dreiländereck Nordrhein-Westfalen, Hessen und Niedersachsen. Der Ersatzneubau des Hallenbades und das zu sanierende Freibad liegen angrenzend zum geplanten inklusiven Quartier Laurentiushöhe und dem bereits dort bestehenden Gelände des Heilpädagogischen Zentrums St. Laurentius (Behinderteneinrichtung). Es existieren derzeit ein städtisches Hallenbad (1973, Dachsanierung in 1980) und ein Freibad (1958, Sanierungen 1972 und 2003) an zwei Standorten.

Um einen ganzjährigen Badbetrieb zu gewährleisten und Synergieeffekte im laufenden Betrieb zu nutzen, soll das Hallenbad neben dem Freibad errichtet werden. Das Freibad befindet sich auf einer Anhöhe mit Blick über die Diemel und die Warburger Börde. Kiefern umrahmen die Anlagen und machen sie zu einer Waldlichtung. Städtebauliches und architektonisches Ziel der Planung des neuen Bades ist, den besonderen Charakter dieses Ortes zu erhalten und mit der Neuplanung fortzuführen. 

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Projektpartner: Duisburg
Laufzeit: 2023-2027
Förderperiode 2021-2027
Gesamtinvestition: rd. 10,2 Mio. Euro
EU-Fördermittel: rd. 4,1 Mio. Euro 4.100.508,41
NRW-Landesmittel: rd. 2,9 Mio. Euro
Stand: September 2025
Themenschwerpunkt: Stadt und Region
Aufruf: Wohnviertel im Wandel

Der „Grüne Ring Mitte“ in Duisburg Hochfeld umfasst eine Fläche von 67.124 m2 zwischen der Sedanstraße und der Rheinhauser Straße. Er ist einer von drei Teilbereichen einer Grünfläche, die die Industrie- und Wohnlagen des Ortsteils trennen. Für das stark verdichtete Hochfeld mit seiner multikulturellen Bevölkerung ist er wichtig für Erholung und Kommunikation, für Spiel und Sport, für ein Umwelterlebnis sowie für die Anbindung an die Innenstadt und den Rhein. Auch mit Bezug auf die Internationale Gartenschau (IGA) Metropole Ruhr 2027 ist der „Grüne Ring Mitte“ ein wichtiges Projekt. Er ist die Anbindung zum RheinPark, dem „Zukunftsgarten RheinPark“ in Duisburg. Die zukünftige Grundstruktur des grünen Rings leitet sich aus dem Konzept der drei Ebenen der IGA 2027 ab und transformiert sie zu drei unterschiedlichen Parkstrukturen („Schalen“). Die erste Parkschale, der „Klimawald“, wird im Westen durch die von Nord nach Süden verlaufenden Bestandswälle gebildet. Es entsteht ein artenreicher Grünbereich, der Tieren als Streif- und Rückzugsraum dient. Die zweite Schale bildet die offene Parkmitte mit baumüberstandenen weiten Wiesenflächen, die zu freien Spielen, Sonnenbaden oder zum Picknick einladen und mit Blühwiesenbereichen die Biodiversität steigert. Das Aktionsband vervollständigt als dritte Schale die Parklandschaft mit vielfältige Aufenthaltsbereichen, sowie Spiel- und Sportangeboten. Offenheit und Transparenz sowie Nachhaltigkeit und Vielfalt bilden dabei die Basis für den neuen Park.

Projektpartner: Oberhausen
Laufzeit: 2024-2028
Förderperiode 2021-2027
Gesamtinvestition: rd. 12,4 Mio. Euro
EU-Fördermittel: rd. 5 Mio. Euro
NRW-Landesmittel: rd. 3,5 Mio. Euro
Stand: September 2025
Themenschwerpunkt: Stadt und Region
Aufruf: Wohnviertel im Wandel

Die Stadt Oberhausen verfolgt mit der Verlagerung der Städtischen Musikschule von einem Gewerbegebiet in die Innenstadt von Sterkrade vor allem drei Ziele: die Verbesserung des Zugangs zu Bildung und Kultur, die Stärkung eines Innenstadtquartiers mit hohen Armuts- und Trading-Down-Risiken sowie den Erhalt und die energetische Sanierung eines städtischen Denkmals. Die geplante Musikschule im historischen Rathaus Sterkrade hat somit unmittelbare Wirkungen ins Quartier, aber auch eine gesamtstädtische Bedeutung. Die Maßnahme fügt sich in die integrierten Ziele der Stadtentwicklung ein. Das historische Rathaus wird durch den Umbau und die energetisch notwendige Sanierung zu einem nachhaltigen, modernen Kulturort der Begegnung in Sterkrade. Die Öffnung in und für den Stadtteil ist das ausdrückliche Ziel, um das Quartier zu stärken und zu beleben sowie den Zugang zu Kultur- und Bildungsangeboten für Zielgruppen - gerade mit Herausforderung - zu erleichtern. Mit der Städtischen Musikschule werden also nicht nur bauliche Ziele verfolgt. Die Musikschule ist eine Gemeinbedarfseinrichtung, die eine zentrale Funktion für die gesamte Stadt übernimmt. Neben dem klassischen Musikschulunterricht werden Begegnungsmöglichkeiten für die Bürgerinnen und Bürger geschaffen, zum Beispiel durch Workshops oder Ensemblearbeit.

Projektpartner: Kreis Düren
Laufzeit: 2023-2026
Förderperiode 2021-2027
Gesamtinvestition: rd. 81 Mio. Euro 
EU-Fördermittel: rd. 40.5 Mio. Euro Stand: September 2025
Themenschwerpunkt: Stadt und Region
Aufruf: Wohnviertel im Wandel

Mehr Platz für die stark wachsenden Bildungsgänge für Erziehungs- und Pflegeberufe: Für die rund 1.200 Schülerinnen und Schüler des Nelly-Pütz-Berufskollegs in Düren und ihre 100 Lehrkräfte entsteht ein moderner Neubau, bei dem klima- und umweltschonende Verfahren eingesetzt werden. Als Teil des Dürener Innovationsquartiers ist das Berufskolleg ein sichtbares Zeichen des Strukturwandels im Rheinischen Revier.  Das neue Gebäude soll die unterschiedlichen Fachbereiche, wie Gesundheit und Soziales, Erziehung, Sport, Ernährung, Gestaltung, sowie Kitaflächen berücksichtigen. Die Schule soll im neuen Innovationsquartier der Stadt Düren entstehen. Dort ist ein Kaltnahwärmenetz vorgesehen. Erdsonden sollen Energie für Wärmepumpen liefern. Zudem sind Photovoltaikanlagen eingeplant. 

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Projektpartner: Stadt Heiligenhaus
Laufzeit: 2024-2028
Förderperiode 2021-2027
Gesamtinvestition: rd. 36,9 Mio. Euro
EU-Fördermittel: rd. 14,7 Mio. Euro
NRW-Landesmittel: rd. 8,1 Mio. Euro
Stand: September 2025
Themenschwerpunkt: Stadt und Region
Aufruf: Wohnviertel im Wandel

Das Heljensbad liegt zwischen den beiden Stadtteilen Oberilp und Nonnenbruch der Stadt Heiligenhaus. Nach Abriss des alten Bads wird ein modernes zukunftsfähiges Schwimmbad errichtet, das ein Ort der Begegnung, der kulturellen und sozialen Versorgung, der außerschulischen Bildung, des Sportes sowie zur Integration von Zuwanderinnen und Zuwandern sein soll. Mit der Modernisierung und Neukonzeptionierung entsteht im Sinne eines Modellvorhabens ein energieeffizientes, nachhaltiges beispielhaftes Schwimmbad, dessen energetisches und nutzungsspezifisches Konzept auf andere städtische Schwimmbäder übertragbar ist. Mit dem Außenanlagenkonzept, dem Schwimmbad und den zusätzlichen Raumangeboten für Bildung und Vernetzung werden prioritär zielgruppenspezifische Angebote für Kinder und Jugendliche, Menschen mit Flucht- und/oder Migrationshintergrund, Familien mit geringem Einkommen und älteren Menschen geschaffen, wodurch die Maßnahme direkt auf Nichtdiskriminierung und der Verbesserung der sozialen und demographischen Situation ausgerichtet ist. Die energetische Optimierung bewirkt einen weitestgehend CO2-neutralen Betrieb des Gebäudes. Zudem werden die Grünflächen klimafreundlich und –resilient gestaltet. Das Modellprojekt Heljensbad leistet daher mit dem vorgesehenen Energiekonzept und der Gestaltung der Außenanlagen einen signifikanten wie notwendigen Beitrag zum Klimaschutz und zur Klimafolgeanpassungen im Quartier und trägt zur Steigerung der Lebensqualität bei.

Projektpartner: Hückeswagen
Laufzeit: 2024-2028
Förderperiode 2021-2027
Gesamtinvestition: rd. 22,2 Mio. Euro
EU-Fördermittel: rd. 8,9 Mio. Euro
NRW-Landesmittel: rd. 4,9 Mio. Euro
Stand: September 2025
Themenschwerpunkt: Stadt und Region
Aufruf: Wohnviertel im Wandel

Das alte Grafenschloss im gotischen Baustil der Schloss-Stadt Hückeswagen bildet ein Ensemble mit der Pauluskirche, die am Ende der Marktstraße als Sichtachse durch die Altstadt gelegen ist. Das Schloss ist das prägende Alleinstellungsmerkmal der Stadt. Es wird heute als Rathaus genutzt; daneben ist ein Heimatmuseum untergebracht. Da der Bürgerservice der Stadtverwaltung am Bahnhofsplatz ansässig ist, findet im Schloss kaum Kundenverkehr statt. Somit ist das identitätsstiftende Schloss für Bewohnerinnen und Bewohner wie auch für Besucherinnen und Besucher der Stadt immer verschlossen und es gibt keine Möglichkeit es zu besichtigen. 

In vielen Planungs- und Beteiligungsschritten wurden ein architektonische Entwurfsplanung, ein mit der Bürgerschaft abgestimmtes Nutzungskonzept und eine Wirtschaftlichkeitsberechnung für das Schloss ausgearbeitet. Das Schloss Hückeswagen soll durch die bauliche Erneuerung und seiner neuen multifunktionalen Nutzung zukünftig das Herzstück einer lebendigen und sozialintegrativen Stadtentwicklung sein. Es werden zwei Etagen für die flexiblen Nutzungen durch Dritte zur Verfügung stehen; das dritte Stockwerk wird gemeinsam von der Stadtverwaltung u.a. für repräsentative Zwecke genutzt. Außerdem soll es anderen öffentlichen Institutionen wie z. B. dem Kreisjugendamt genutzt werden. Ziel ist es, durch die neue Nutzung einen gesellschaftlichen Mehrwert zu schaffen. Ein "SCHLOSS FÜR ALLE"

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Projektpartner: Münster
Laufzeit: 2023-2027
Förderperiode 2021-2027
Gesamtinvestition: rd. 16 Mio. Euro
EU-Fördermittel: rd. 8 Mio. Euro
NRW-Landesmittel: rd. 2,3 Mio. Euro
Stand: September 2025
Themenschwerpunkt: Stadt und Region
Aufruf: Wohnviertel im Wandel

Die Errichtung eines multifunktionalen Stadtteilhauses ist ein "Leuchtturmprojekt" mit einer Vielzahl, verknüpfter, niederschwelliger Angebote. Es soll ein ressortübergreifendes, integriertes Begegnungs-, Beratungs-, Bildungs- und Gesundheitszentrum entstehen, das zum Ziel hat die Kooperationsmöglichkeiten der im Stadtteil vertretenen Akteurinnen und Akteure zu verbessern. So sollen Hilfe bei Problemen in den unterschiedlichen Alltagssituationen, aber auch in speziellen Einzelfällen ermöglicht werden. Das Angebots- und Nutzungskonzept soll dabei den Lebenszusammenhängen und Problemlagen der Familien entsprechen, einen offenen und zugänglichen Charakter haben und Zugangshemmnissen abbauen, so dass die Einrichtung von den Familien, aber auch von Einzelpersonen, in Coerde als "echte" Anlaufstelle in allen Lebenslagen wahrgenommen und in Anspruch genommen wird.

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Projektpartner: ErftverbandLaufzeit: 2024-2027
Förderperiode 2021-2027
Gesamtinvestition: rd. 10,8 Mio. Euro
EU-Fördermittel: rd. 5,4 Mio. Euro
NRW-Landesmittel: rd. 3,2 Mio. Euro
Stand: September 2025
Themenschwerpunkt: Transformation in Kohleregionen/Klimaschutz und Klimaanpassung
Aufruf: JTF Blaue Infrastruktur

Der Erftverband beabsichtigt auf der Kläranlage Grevenbroich die biologische Abwasserreinigung mit den Prozessen der Stickstoff- und Phosphorelimination zu ertüchtigen. Die mittleren Nährstoffkonzentrationen im Ablauf der Kläranlage werden so weiter vermindert, bei gleichzeitig verringertem Energiebedarf. Die Maßnahme leistet so einen Betrag zur Verbesserung des ökologischen Potenzials der Erft als eines von den Folgen des Braunkohlenabbaus besonders betroffenen Gewässers. Mit der Maßnahme wird die Energieeffizienz der Abwasserreinigung gesteigert, außerdem werden Erneuerbare Energien genutzt, was einen Beitrag zur Erreichung der energie- und klimapolitischen Vorgaben leistet.

Projektpartner: Erftverband
Laufzeit: 2024-2025
Förderperiode 2021-2027
Gesamtinvestition: rd. 11,4 Mio. Euro
EU-Fördermittel: rd. 5,7 Mio. Euro
NRW-Landesmittel: rd. 3,4 Mio. Euro
Stand: September 2025
Themenschwerpunkt: Transformation in Kohleregionen/Klimaschutz und Klimaanpassung
Aufruf: JTF Blaue Infrastruktur

Der Erftverband beabsichtigt die Kläranlage Titz-Rödingen stillzulegen und die dort anfallenden Abwässer zur deutlich größeren und leistungsfähigeren Kläranlage Elsdorf zu leiten. Dafür ist die Errichtung einer neuen Pumpstation mit Druckleitung erforderlich. Weiter muss Verfahrenstechnik der Kläranlage Elsdorf angepasst werden, um die Leistungsfähigkeit und Energieeffizienz der Abwasserreinigung am dortigen Standort weiter zu erhöhen. Schwerpunkt der Maßnahmen ist es, die ökologischen Auswirkungen der Abwasserreinigung auf den Finkelbach zu vermindern. Der Finkelbach ist ein von den Folgen des Braunkohlenabbaus besonders betroffenes Gewässer. Mit der Maßnahme wird die Energieeffizienz der Abwasserreinigung gesteigert, außerdem werden Erneuerbare Energien genutzt, was einen Beitrag zur Erreichung der energie- und klimapolitischen Vorgaben leistet.

Projektpartner: matterr
Laufzeit: 2025-2028
Förderperiode 2021-2027
Gesamtinvestition: rd. 60 Mio. Euro
EU-Fördermittel: rd. 30 Mio. Euro
Stand: September 2025
Themenschwerpunkt: Strategische Technologien/ Transformation in Kohleregionen
Aufruf: JTF Produktives.NRW

Das Vorhaben umfasst den Bau einer Demonstrationsanlage in Nordrhein-Westfalen zur Skalierung der innovativen revolPET®-Technologie, die bereits erfolgreich in einer vollautomatischen Pilotanlage in Braunschweig getestet wurde. Ziel dieser Anlage ist es, PET-Abfälle, insbesondere solche aus nicht recycelbaren Abfallströmen wie Mehrschichtverpackungen und Polyestertextilien, in ihre ursprünglichen Monomere (Terephthalsäure und Monoethylenglykol) zurückzuführen. Diese recycelten Rohstoffe können direkt in der PET-Produktion eingesetzt werden, was die bestehenden Produktionsanlagen in die Kreislaufwirtschaft integriert und dazu beiträgt die Materialkreisläufe zu schließen.

Das Projekt trägt entscheidend dazu bei, die zur Sicherung und Stärkung der europäischen PET-Wertschöpfungsketten zu sichern und zu stärken, die unter starkem Druck durch günstige Importe aus Asien, insbesondere China, stehen. Durch die Nutzung recycelter Monomere wird eine CO₂-Reduktion von über 60 Prozent gegenüber herkömmlichen, fossilen Rohstoffen ermöglicht, was die Umweltschonung und Ressourceneffizienz fördert. Damit bietet das Projekt eine nachhaltige Lösung, um den steigenden Anforderungen der Kreislaufwirtschaft gerecht zu werden und die Abhängigkeit von Importen zu verringern.

Die Demonstrationsanlage soll bis 2026 errichtet werden und einen wesentlichen Beitrag zur Transformation der europäischen Kunststoffindustrie leisten.

Projektpartner: greenlyte
Laufzeit: 2025-2027
Förderperiode 2021-2027
Gesamtinvestition: rd. 27,5 Mio. Euro
EU-Fördermittel: rd. 17,9 Mio. Euro
Stand: September 2025
Themenschwerpunkt: Strategische Technologien/ Transformation in Kohleregionen
Aufruf: JTF Produktives.NRW

Im Projekt "DAC-2-e-Methanol" entwickelt Greenlyte in Partnerschaft mit führenden Partnern eine weltweit erstmalige DAC-zu-eMethanol-Anlage im Chemiepark Marl in Nordrhein-Westfalen. Dieses Leuchtturmprojekt kombiniert Direct Air Capture (DAC)-Technologie mit erneuerbarer Energie, um atmosphärisches CO₂ abzuschieden, grünen Wasserstoff (H₂) zu erzeugen und zu eMethanol zu synthetisieren.
eMethanol ist ein vielseitiger Rohstoff und nachhaltiger Kraftstoff, der fossiles Methanol ersetzt und CO₂ aus der Atmosphäre nutzt. Damit leistet das Projekt einen bedeutenden Beitrag zu Deutschlands Klimastrategie und globalen Zielen zur Treibhausgasreduktion.
Mit einem geschätzten Marktpotenzial für eMethanol von über 50 Milliarden Euro bis 2030 zeigt die Anlage, wie skalierbare und wirtschaftliche Produktionsmethoden für eMethanol realisiert werden können. 
Das Projekt wird folgende Elemente aufweisen:

- End-to-End-Technologieintegration: Nahtlose Herstellung von CO₂, H₂ und eMethanol.
- Marktreife: Bereitschaft durch Abnahmevereinbarungen mit Partnern.
- Globalen Einfluss: Maßstäbe für CCU-Innovationen und Dekarbonisierung.

Das Projekt legt die Grundlage für den Markthochlauf von eMethanol und zeigt, wie DAC-Technologien integrative Lösungen für den Klimaschutz ermöglichen können. 

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Projektpartner: Freiheit Emscher Entwicklungsgesellschaft mbH, Stadt Bottrop, Stadt Essen, Emschergenossenschaft 
Laufzeit: 2025-2028
Förderperiode 2021-2027
Gesamtinvestition: rd. 86,3 Mio. Euro
EU-Fördermittel: rd. 43,2 Mio. Euro
NRW-Landesmittel: rd. 34,5 Mio. Euro
Stand: Dezember 2025
Themenschwerpunkt: Transformation in Kohleregionen
Aufruf: Nachhaltige Flächenentwicklung zur Schaffung attraktiver Wirtschaftsstandorte im nördlichen Ruhrgebiet (JTF)

Freiheit Emscher zählt zu den größten Stadtentwicklungsprojekten in NRW. Auf rund 17 Quadratkilometern werden die Brachflächen von fünf ehemalige Bergbaustandorten zu modernen Gewerbe- und Innovationsflächen umgestaltet. Ziel ist ein urbaner Raum, der Arbeitsplätze sichert, neue zukunftsweisende Branchen ansiedelt und gleichzeitig ökologische Standards erfüllt. Zur Realisierung dieses umfassenden Projekts arbeiten die beiden Städte Bottrop und Essen interkommunal zusammen. Ein Meilenstein auf diesem Weg war die Gründung der Freiheit Emscher Entwicklungsgesellschaft mbH (FEEG) durch die drei Gesellschafter Bottrop, Essen und der RAG Montan Immobilien GmbH (RAG MI) im Jahr 2023.

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Weitere geförderte Projekte im Porträt

prefabPV – ­Integration von ­Photovoltaik in die Bahninfrastruktur

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Roll2Sol – Eine ganz besondere Folie und ihre Herstellung

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HeyApps – Wissensmanagement­ für die ­Metallindustrie

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Nachhaltige ­Wasserwirtschaft an der Erft – ­Rheinisches Revier auf dem Weg zur Modellregion

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