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Kofinanziert von der Europäischen Union
Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen
Kofinanziert von der Europäischen Union
Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen

Nachhaltige Flächenentwicklung zur Schaffung attraktiver Wirtschaftsstandorte im nördlichen Ruhrgebiet (JTF)

Essen
Bottrop
Dorsten
Gladbeck
Marl
Kommunen
Kommunale Unternehmen und Einrichtungen

Von Bergbaubrachflächen zu attraktiven Standorten für Zukunftsbranchen – diese Transformation unterstützen das Land NRW und die EU mit einem Förderangebot im nördlichen Ruhrgebiet.

Attraktive Wirtschaftsstandorte vor allem für kleine und mittlere Unternehmen auf Bergbaubrachflächen des nördlichen Ruhrgebiets schaffen – das ist das Ziel des Förderangebots „Nachhaltige Flächenentwicklung zur Schaffung attraktiver Wirtschaftsstandorte im nördlichen Ruhrgebiet (JTF)“. Bis zum Jahr 2030 sollen in den Städten Bottrop, Dorsten, Gladbeckund Marl so Flächen für innovative Branchen entstehen. Der Schwerpunkt der Förderung liegt auf Unternehmen sowie Gründenden, die die ökologische, klimagerechte, ressourcen- und flächeneffiziente Transformation der Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen voranbringen. Für das Förderangebot stellen das Land Nordrhein-Westfalen und die EU aus dem Just Transition Fund/JTF rund 90 Millionen Euro zur Verfügung.

 

 

Revitalisierung und Renaturierung von Brachflächen

Förderfähig sind Vorhaben zur Flächenentwicklung, insbesondere zur Revitalisierung, Aufwertung, Erschließung, Aktivierung und Renaturierung von Brachflächen einschließlich der dafür erforderlichen Leistungen, etwa im Bereich der Planung oder des Projektmanagements. Die Flächenentwicklung soll sich in erster Linie darauf konzentrieren, Brachflächen des Bergbaus und der Montanindustrie unter Beachtung des Verursacherprinzips zu revitalisieren und zu renaturieren.

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Förderbekanntmachung „Nachhaltige Flächenentwicklung zur Schaffung attraktiver Wirtschaftsstandorte im nördlichen Ruhrgebiet“

Häufige Fragen

Zum Kreis der Zuwendungsempfängerinnen und Zuwendungsempfänger für die Förderung von Vorhaben zur Entwicklung von Wirtschaftsflächen gehören:

  • die Kommunen Bottrop, Essen, Dorsten, Gladbeck und Marl sowie
  • kommunale Unternehmen und Einrichtungen einschließlich Entwicklungsgesellschaften.

Geförderte Vorhaben, die Teil des Kooperationsvorhabens „Freiheit Emscher“ der Städte Bottrop und Essen sind, können sich zu einem untergeordneten Teil – gesehen auf das gesamte Kooperationsvorhaben – auch auf ehemalige Bergbauflächen auf dem Gebiet der Stadt Essen südlich der Bottroper Stadtgrenze erstrecken.

Anträge können fortlaufend eingereicht werden.

Die Antragsstellung läuft über das EFRE.NRW.Online-Portal. Nutzen Sie vor der Einreichung die Beratung der Bezirksregierung Münster.

Finden Sie Ihre Ansprechperson

Bezirksregierung Münster

Johannes Haunhorst

Domplatz 1–3
48143 Münster

Johannes.Haunhorst@bezreg-muenster.nrw.de
0251 411-5094

Weiterführende Links und Downloads

Weiterführende Informationen zu den Förderschwerpunkten und -grundlagen, dem Antrags- und Bewilligungsverfahren sowie den Auswahlkriterien im Zuge des online-basierten Einreichungsprozesses sind der Förderrichtlinie und der Förderbekanntmachung zu entnehmen.

Bescheidübergaben

Wo früher Steinkohle abgebaut wurde, wächst ein moderner Lebens- und Wirtschaftsstandort: Zwischen Bottrop und Essen entsteht „Freiheit Emscher“, eines der größten Stadtentwicklungsprojekte in Nordrhein-Westfalen. Rund 57 Hektar ehemalige Bergbauflächen werden erschlossen und entwickelt, damit sich dort moderne Unternehmen ansiedeln. Die fünf Projektpartner der „Freiheit Emscher“ haben sich erfolgreich am Förderaufruf „Nachhaltige Flächenentwicklung zur Schaffung attraktiver Wirtschaftsstandorte im nördlichen Ruhrgebiet“ im Rahmen des EFRE/JTF-Programms 2021–2027 beteiligt: Wirtschaftsstaatssekretär Paul Höller überreichte am 7. Januar 2026 in Bottrop die Förderbescheide an die Kommunen Bottrop und Essen, die RAG Montan Immobilien GmbH, die Freiheit Emscher Entwicklungsgesellschaft mbH sowie die Emschergenossenschaft.

„Hier wächst Europa zusammen – mit vereinten Kräften machen wir es zukunftsfest – direkt bei uns vor der Haustür. Dank der EU können wir moderne Produktionsstätten in Regionen aufbauen, die vom Wandel besonders betroffen sind. Die Beispiele zeigen klar: Klimaschutz schafft nicht nur neue Jobs, sondern ist auch ein echtes Geschäftsmodell. Wer in grüne Technologien investiert, stärkt unsere Wirtschaft, schützt das Klima und macht NRW und Europa wettbewerbsfähiger.“

Mona Neubaur

Freiheit Emscher

Freiheit Emscher bietet hervorragende Chancen, urbane Transformation und nachhaltiges Wachstum mit der sozial-ökologischen Aufwertung der angrenzenden Quartiere in Essen und Bottrop zu verbinden. Auf einer Gesamtprojektfläche von rund 17 Quadratkilometern im Essener Norden und Bottroper Süden soll in den kommenden Jahren ein lebenswerter und innovativer Stadtraum entstehen. Fünf ehemalige Bergbaustandorte im Projektgebiet bieten großes Potenzial für eine produktive Stadt, die Wirtschaftswachstum mit ökologischer Nachhaltigkeit verbindet – für moderne Arbeitsplätze, Wohnraum und eine gesunde Umwelt. 

Es ist ein Weg inmitten einer Landschaft zu sehen. Im Hintergrund ist eine Industrielandschaft zu sehen.

Freiheit Emscher – urbane­ Transformation im Ruhrgebiet

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Das EFRE/JTF-Programm NRW 2021–2027 fördert Projekte aus den Themenfeldern Innovation und Forschung, Gründung und Digitalisierung, Klimaschutz und Klimaanpassung, Stadt und Region, Transformation in Kohleregionen sowie Strategische Technologien. Finden Sie jetzt die passende Fördermaßnahme für Ihr Projekt!