Droste Welten – Literatur, Landschaft und digitale Erlebnisräume neu gedacht
Im Zentrum der Droste Welten stehen die authentischen Wirkungsstätten der Dichterin: das Haus Rüschhaus in Münster-Nienberge und die Burg Hülshoff in Havixbeck, verbunden durch den sieben Kilometer langen Lyrikweg und erweitert um die Digitale Burg als Ort im Netz. Gemeinsam bilden sie das Ensemble „Droste Welten“ – ein Netzwerk, das Geschichte, Natur und Literatur verbindet.
Neue Zugänge zur Literatur
Ein zentrales Ziel ist es, Literatur für unterschiedliche Besuchende zugänglich zu machen. Die Museen auf Burg Hülshoff und im Haus Rüschhaus werden konzeptionell weiterentwickelt und stärker auf Zielgruppen ausgerichtet. Digitale, analoge und hybride Anwendungen, interaktive Angebote und spielerische Elemente eröffnen neue, niedrigschwellige Zugänge und regen zur aktiven Auseinandersetzung an. Ein Beispiel ist der Mitmach-Garten am Rüschhaus, in dem gepflanzt und geerntet wird aber auch Lesungen stattfinden. So wird auch gesellschaftlicher Wandel sichtbar, Unterschiede zwischen dem 19. und dem 21. Jahrhundert werden erlebbar.
Modellprojekt für die Region
Die „Droste Welten“ denken Kultur im Zusammenspiel mit der Landschaft. Natur- und Kulturerlebnis greifen ineinander, verstärkt durch die naturnahe Gestaltung der Gartenanlagen, die Förderung der Biodiversität sowie Verbesserungen der Barrierefreiheit. Die „Droste Welten“ verstehen sich als Modellprojekt für Erlebnistourismus: Sie verbinden Natur und Kultur, Wissensvermittlung und künstlerische Formate, analoge und digitale Elemente sowie Denkmalpflege und Partizipation. Ziel ist es, die Attraktivität des Gesamtareals nachhaltig zu steigern, neue Impulse für die kulturelle und touristische Entwicklung der Region zu setzen und sie als Ziel für nachhaltigen Tourismus zu positionieren.
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