Steinfurt vernetzt Mobilität neu – für klimafreundliches Pendeln in der Region
Mit einem integrierten Maßnahmenpaket verbessert die Kreisstadt Steinfurt die Bedingungen für umweltfreundliche Pendlerverkehre. Dank der Förderung aus dem EFRE/JTF-Programm NRW entstehen moderne Mobilstationen und neue Verbindungen im Radverkehr. Ziel ist es, den Umstieg auf nachhaltige Verkehrsmittel einfacher und attraktiver zu machen – für die Menschen vor Ort und in der gesamten Region. Die Maßnahmen gehen auf das Mobilitätskonzept der Kreisstadt Steinfurt zurück und sollen die Nutzung nachhaltiger Verkehrsmittel im Alltag erleichtern.
Mobilstationen verknüpfen Bahn, Bus und Fahrrad
Ein zentraler Baustein des Projekts ist der Ausbau der Bahnhöfe Borghorst und Burgsteinfurt sowie der Bushaltestelle Mühlenstraße zu modernen Mobilstationen. Dort sollen unterschiedliche Verkehrsmittel künftig besser miteinander verknüpft werden. Geplant sind unter anderem Fahrradboxen, E-Ladeangebote, WLAN-Hotspots, digitale Informationssysteme und ein appbasiertes Buchungssystem für Radabstellanlagen. So entstehen attraktive Schnittstellen zwischen Bahn, Bus, Fahrrad, Carsharing und weiteren Mobilitätsangeboten.
Neue Radverbindungen stärken die Region
Neben den Mobilstationen investiert Steinfurt in den Ausbau des Radverkehrs. Geplant ist ein wichtiger Lückenschluss auf der internationalen Radroute zwischen Zwolle, Enschede und Münster. Dazu wird die bestehende Fahrradstraße „Nünningsweg“ verlängert und an weitere Radwegeverbindungen angebunden. Die neue Infrastruktur verbessert die Erreichbarkeit innerhalb der Region und schafft attraktive Alternativen zum motorisierten Individualverkehr.
Das Projekt „Nachhaltiger Pendlerverkehr Steinfurt“ zeigt beispielhaft, wie kommunale Mobilitätskonzepte mithilfe von EU- und Landesmitteln umgesetzt werden können. Die aufeinander abgestimmten Maßnahmen fördern klimafreundliche Mobilität, reduzieren verkehrsbedingte Emissionen und stärken die nachhaltige Entwicklung der Region. Von den Verbesserungen profitieren nicht nur die Bürgerinnen und Bürger Steinfurts, sondern auch Pendlerinnen und Pendler aus dem gesamten Umland.