Zink-Luft-Technologie als Batteriespeicher – Innovation für die Energiespeicherung von morgen
Mit dem Ausbau von Wind- und Solarenergie steigt der Bedarf an leistungsfähigen Stromspeichern. Das Projekt ZLSM2 entwickelt die Zink-Luft-Batterietechnologie als effiziente, sichere und nachhaltige Lösung für stationäre Batteriespeicher weiter. Gemeinsam mit Industriepartnern arbeitet die FH Münster daran, Leistung, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit der Technologie zu verbessern. Zink-Luft-Batteriespeicher basieren auf gut verfügbaren Rohstoffen und benötigen keine seltenen Erden. Zudem bieten sie das Potenzial, große Energiemengen kostengünstig zu speichern.
Mehr Leistung, Sicherheit und Recyclingfähigkeit
Im Projekt entstehen neue Ansätze für Zellfertigung, Batteriemanagement und Ladeverfahren. Ziel ist es, die Effizienz zu steigern, die Lebensdauer der Batterien zu erhöhen und einen sicheren Betrieb zu gewährleisten. Moderne Quantensensoren ermöglichen dabei präzise Einblicke in die Prozesse innerhalb der Batteriezellen und unterstützen die Optimierung des Zelldesigns. Künftig können sie auch bei der Überwachung großer Batteriesysteme eingesetzt werden.
Nachhaltigkeit von Anfang an mitgedacht
Neben der technischen Weiterentwicklung spielt die Kreislaufwirtschaft eine zentrale Rolle. ZLSM2 entwickelt ein Recyclingverfahren, mit dem das eingesetzte Zink effizient zurückgewonnen werden kann. Gleichzeitig entsteht ein modular aufgebautes Batteriesystem, das Wartung, Reparatur und langfristige Nutzung erleichtert.
Durch die enge Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft sollen die Ergebnisse möglichst schnell in die Praxis überführt werden. Das Projekt trägt dazu bei, innovative Speichertechnologien aus Nordrhein-Westfalen für die Energiewende nutzbar zu machen und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts zu stärken.