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Kofinanziert von der Europäischen Union
Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen
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IMPULS-NRW – Verbesserte­ Palliativversorgung

Wie lässt sich die Versorgung schwerstkranker Menschen durch digitale Technologien verbessern? IMPULS-NRW entwickelt neue telemedizinische Lösungen für die spezialisierte ambulante Palliativversorgung und bringt Kliniken, Palliativteams und Technologiepartner in Nordrhein-Westfalen enger zusammen.
 

IMPULS-NRW: Digitale Unterstützung für die Palliativversorgung

Schwerstkranke Menschen benötigen eine Betreuung, die medizinische, pflegerische und psychosoziale Unterstützung eng miteinander verbindet. Gerade in ländlichen Regionen ist eine solche Versorgung häufig mit langen Wegen und hohem Abstimmungsaufwand verbunden. Hier setzt das EFRE-geförderte Projekt IMPULS-NRW an: Es entwickelt digitale Lösungen, um die Versorgung der Patientinnen und Patienten zu verbessern. Im Mittelpunkt steht die Weiterentwicklung einer Software, die bereits von vielen spezialisierten Teams der ambulanten Palliativversorgung in Nordrhein-Westfalen genutzt wird. Neue Funktionen wie Telemonitoring und Videosprechstunden sollen eine schnellere Abstimmung zwischen den Beteiligten ermöglichen und den fachlichen Austausch erleichtern. Ziel ist es, Informationen effizienter verfügbar zu machen und Behandlungsprozesse besser zu koordinieren. 
 

Mehr Vernetzung, mehr Versorgungssicherheit

Die digitalen Anwendungen schaffen die Grundlage für eine engere Zusammenarbeit zwischen ambulanten Diensten, Kliniken und weiteren Akteurinnen und Akteuren der Palliativversorgung. Fachliche Expertise kann dadurch schneller eingebunden werden, auch über größere Entfernungen hinweg. Insbesondere in ländlichen Regionen trägt dies dazu bei, die Versorgungssicherheit zu erhöhen und vorhandene Ressourcen gezielter einzusetzen. Gleichzeitig untersucht das Projekt, wie sich digitale Werkzeuge in den Versorgungsalltag integrieren lassen. Ziel ist eine Versorgung, die verlässlicher, effizienter und stärker an den Bedürfnissen der Betroffenen ausgerichtet ist.
 

Modellregion mit Strahlkraft

Ein weiterer Schwerpunkt ist der Aufbau von zwei überregionalen palliativmedizinischen Kompetenzzentren im Münsterland und im Ruhrgebiet. Sie sollen bei komplexen Versorgungsfragen als spezialisierte Anlaufstellen unterstützen und ihr Wissen auch digital zugänglich machen. Damit geht IMPULS-NRW über die Entwicklung technischer Lösungen hinaus: Das Projekt erprobt neue Formen der Zusammenarbeit und schafft Strukturen, die langfristig auch in anderen Regionen genutzt werden können. So trägt es dazu bei, die Digitalisierung im Gesundheitswesen voranzubringen und die palliativmedizinische Versorgung nicht nur in Nordrhein-Westfalen nachhaltig zu stärken.

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976.000 Euro

EU-Fördermittel

Auf einen Blick

Gesamtinvestition: rund 2,08 Mio. Euro

EU-Fördermittel: rund 976.000 Euro

NRW-Landesmittel: rund 535.400 Euro

Projektpartner

Universitätsklinik Essen, Universitätsklinik Münster, Palliativmedizinische Konsiliardienste Coesfeld, Nordmünsterland und Emsdetten-Saerbeck-Greven, uhb Software GmbH

Laufzeit

09/2024–08/2027

Themenschwerpunkt

Förderaufruf

Stand

August 2026

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