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Kofinanziert von der Europäischen Union
Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen
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Projektporträt SolaGrAm – Solare grüne Ammoniakproduktion

Ammoniak-Probe

Ammoniak ist ein wichtiger Grundstoff für Düngemittel und industrielle Anwendungen. Das EFRE-geförderte Projekt SolaGrAm entwickelt ein Verfahren, mit dem Stickstoff als zentraler Bestandteil von Ammoniak mithilfe von Solarenergie gewonnen werden kann. Ziel ist es, die bislang energieintensive und emissionsreiche Produktion nachhaltiger zu gestalten. 
 

Mit Sonnenenergie zu klimafreundlichem Ammoniak

Die Herstellung von Ammoniak verursacht derzeit rund 1,5 Prozent der weltweiten CO₂-Emissionen. Das Projekt SolaGrAm entwickelt deshalb eine Alternative zu herkömmlichen Verfahren: Mithilfe von Solarwärme soll Stickstoff aus der Luft gewonnen werden, der für die Produktion von grünem Ammoniak benötigt wird. Das Vorhaben baut auf Erkenntnissen des ebenfalls von EFRE und Land NRW geförderten DLR-Vorgängerprojekts SESAM auf und will die Herstellung nachhaltiger Grundstoffe voranbringen. 
 

Solarenergie statt energieintensiver Luftzerlegung

Für die Herstellung von Ammoniak wird hochreiner Stickstoff benötigt. Dieser wird bislang meist durch energieaufwendige Verfahren gewonnen. SolaGrAm entwickelt einen neuartigen Solarreaktor, der Sonnenenergie nutzt, um Stickstoff effizient aus der Umgebungsluft bereitzustellen. Damit soll der CO₂-Ausstoß der Ammoniakproduktion deutlich reduziert werden. 
 

Neue Materialien für die Stickstoffgewinnung

Damit Ammoniak klimafreundlich hergestellt werden kann, wird zunächst hochreiner Stickstoff benötigt. Da die Luft neben Stickstoff auch Sauerstoff enthält, muss dieser möglichst effizient abgetrennt werden. Hier setzt SolaGrAm an: Das Projekt entwickelt spezielle Sauerstoffträgermaterialien, die Sauerstoff aus der Luft aufnehmen und so die Gewinnung von Stickstoff erleichtern. Mithilfe computergestützter Analysen werden geeignete Materialien identifiziert und getestet. Ziel ist es, die Voraussetzungen für eine energieeffiziente und ressourcenschonende Produktion von grünem Ammoniak zu schaffen. Dadurch leistet das Projekt einen Beitrag zu einer klimafreundlicheren Grundstoffindustrie und stärkt Nordrhein-Westfalen als Innovationsstandort für nachhaltige Energietechnologien.

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581.000 Euro

EU-Fördermittel

Auf einen Blick

Gesamtinvestition: rund 1,45 Mio. Euro

EU-Fördermittel: rund 581.000 Euro

NRW-Landesmittel: rund 695.000 Euro

Projektpartner

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), ExoMatter GmbH, Forschungsinstitut für Glas – Keramik GmbH

Laufzeit

06/2024–06/2027

Förderperiode

2021–2027

Förderschwerpunkt

Förderaufruf

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Stand

August 2026

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