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Kofinanziert von der Europäischen Union
Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen
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FutureWaterCampus – Rückenwind für die Wasserforschung in Nordrhein‑Westfalen

Bild vom Gebäude FutureWaterCampus

Mit dem FutureWaterCampus (FWC) entsteht an der Universität Duisburg‑Essen ein hochmodernes Forschungsgebäude, das die Wasserforschung in Nordrhein‑Westfalen auf ein neues Niveau hebt. Auf dem Campus arbeiten künftig Expertinnen und Experten aus Natur‑, Ingenieur‑ und Gesellschaftswissenschaften sowie der Medizin gemeinsam mit Praxispartnern an zentralen Zukunftsfragen rund um die Ressource Wasser – von der Algenforschung über membranbasierte Reinigungsverfahren bis hin zur Photokatalyse und neuen Ansätzen für sauberes Wasser. Der Neubau umfasst drei Gebäudeteile: den Knowledge Hub für den wissenschaftlichen Austausch, die Weiterbildung und den offenen Dialog mit der breiten Öffentlichkeit, die Versuchshalle für großtechnische Anlagen, um Forschungsergebnisse vom Labor- kollaborativ in den Industriemaßstab zu überführen sowie die Denkfabrik als Ort für inter- und transdisziplinäre Zusammenarbeit.  
 

Forschung, Entwicklung und inter- und 
transdisziplinärer Austausch 

Als Wasserkompetenzzentrum vereint der FutureWaterCampus Forschung, Entwicklung und Innovation. Dazu gehören 

  • die Einbindung von Praxispartnern aus der Wasserwirtschaft in die Forschung, insbesondere von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU),  
  • die Entwicklung und Erprobung neuer Technologien zur Wasseraufbereitung, -überwachung und -nutzung, 
  • interdisziplinäre Forschungsprogramme, die naturwissenschaftliche Grundlagenforschung mit ingenieurwissenschaftlicher Anwendung verbinden, 
  • die Einbindung sozialwissenschaftlicher Perspektiven, um nachhaltige Lösungswege gesellschaftlich anschlussfähig zu gestalten, 
  • die regionale und europäische Vernetzung mit Forschungseinrichtungen, Unternehmen und Kommunen. 

Durch diese breite Ausrichtung leistet der FutureWaterCampus einen wesentlichen Beitrag, um zukunftsfähige Lösungen für Herausforderungen der Wasserwirtschaft etwa in den Bereichen Wasserknappheit, , Wassernutzungskonkurrenzen, Stärkung der Resilienz wasserwirtschaftlicher Systeme, Gewässerbelastungen oder steigende Anforderungen an die Trinkwassergewinnung zu entwickeln.  
 

Starker Impuls für nachhaltige 
Wassertechnologien in NRW 

Der FutureWaterCampus trägt dazu bei, Nordrhein‑Westfalen als leistungsfähigen Standort für innovative Umwelt‑ und Wassertechnologien zu profilieren. Seine Wirkung ist vielfältig: Er fördert neue wissenschaftliche Erkenntnisse, schafft Innovationsimpulse für Unternehmen der Wasserbranche und liefert Lösungen für zentrale Umwelt‑ und Gesundheitsfragen. Europaweit schafft der FutureWarerCampus neue Impulse durch seine internationale Ausstrahlung und vielfältige Forschungskooperationen. Auf diese Weise leistet das Projekt einen langfristigen Beitrag zu einer sicheren, nachhaltigen und widerstandsfähigen Wasserwirtschaft – in Nordrhein‑Westfalen und darüber hinaus. 

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5,7 Mio. Euro 

EU-Fördermittel

Auf einen Blick

Gesamtinvestition: rund 14,2 Mio. Euro 

EU-Fördermittel: rund 5,7 Mio. Euro 

NRW-Landesmittel: rund 5,9 Mio. Euro 

Projektpartner

Universität Duisburg‑Essen (UDE) 

Laufzeit

2026–2028 

Förderperiode

2021–2027 

Themenschwerpunkt

Stand

Mai 2026 
 

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