Klimaanpassung.Kommunen.NRW
Hitze, Dürre und Überschwemmungen bedrohen zunehmend auch NRW. Gefragt sind daher Maßnahmen, die Städte und Gemeinden vor klimawandelbedingten Gefahren schützen.
Nordrhein-Westfalen will zur Umsetzung der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung beitragen und die Etablierung eines klimaneutralen Europas unterstützen. Dabei kommen den Gemeinden, Städten und Kreisen mit ihren vielfältigen Aufgaben eine entscheidende Rolle zu. Denn gerade auf kommunaler Ebene müssen konkrete Antworten auf die Folgen des Klimawandels gefunden und umgesetzt werden. Ob bei der wachsenden Zahl von Hitzetoten oder Schäden durch Überschwemmungen: Gefragt sind Maßnahmen, die städtische Infrastrukturen klimasicher gestalten und die lokale Widerstandsfähigkeit gegen Extremwettereignisse stärken. Im Rahmen des Förderaufrufs „Klimaanpassung.Kommunen.NRW“ stehen dafür insgesamt rund 37 Millionen Euro zur Verfügung.
Von Anpassung bis Prävention
Gefördert werden Vorhaben in Nordrhein-Westfalen an oder auf Gebäuden, Liegenschaften sowie im öffentlichen Raum, die der Klimafolgenanpassung oder Risikoprävention dienen. Dazu zählen:
- Vorhaben zum Schutz vor Überhitzung, Dürre und Trockenheit
- Vorhaben zur Schaffung von Verdunstungskühle
- Vorhaben zur Wiederherstellung natürlicher Bodenaustausch-Prozesse
- Vorhaben zur Verfolgung des Schwammstadt-Prinzips (zum Versickern, Verdunsten, Speichern, Zurückhalten und schadfreiem Ableiten von Niederschlagwasser)
- Vorhaben zum Schutz vor klimawandelbedingten Naturgefahren und Extremwetterereignissen

Förderbekanntmachung „Klimaanpassung.Kommunen.NRW", 3. Runde
Ansprechpersonen bei der Innovationsförderagentur
Miriam Franken
Innovationsförderagentur.NRW
Wilhelm-Johnen-Straße
52428 Jülich
Deutschland
Peter Funken
Innovationsförderagentur.NRW
Wilhelm-Johnen-Straße
52428 Jülich
Deutschland
Häufige Fragen
Der Aufruf richtet sich an:
- Kommunen
- Forschungs- und Bildungseinrichtungen
- Kammern, Vereine und Stiftungen
Die Frist für die dritte Einreichungrunde war der 28.04.2025 (abgelaufen). Die Frist für die zweite Einreichungsrunde war der 31.07.2024 (abgelaufen). Die Frist für die erste Einreichungsrunde war der 29.02.2024 (abgelaufen).
Der Wettbewerb sieht ein zweistufiges Verfahren vor. Die Einreichung von Projektskizzen erfolgt über das EFRE.NRW.Online-Portal. Weitere Informationen zum Verfahren finden Sie auf der Internetseite https://www.in.nrw/massnahmen/klimaanpassung-kommunen. Nutzen Sie bitte das Beratungsangebot der Innovationsförderagentur NRW.
Ansprechpersonen bei der Bezirksregierung
Anna-Lena Mönnekes
Förderrechtliche Fragen
Bezirksregierung Detmold
Leopoldstraße 15
32756 Detmold
Deutschland
Laura Urmersbach
Förderrechtliche Fragen
Bezirksregierung Köln
Zeughausstraße 2-8
50677 Köln
Deutschland
Karolin Forke
Förderrechtliche Fragen
Bezirksregierung Münster
Domplatz 1–3
48143 Münster
Deutschland
Adelina Butu
Förderrechtliche Fragen
Bezirksregierung Köln
Zeughausstraße 2-8
50667 Köln
Deutschland
Nujin Bilmen
Förderrechtliche Fragen
Bezirksregierung Düsseldorf
Cecilienallee 2
40474 Düsseldorf
Deutschland
Alexander Windlinger
Förderrechtliche Fragen
Bezirksregierung Düsseldorf
Cecilienallee 2
40474 Düsseldorf
Deutschland
Lisa Schmatz
Förderrechtliche Fragen
Bezirksregierung Arnsberg
Seibertzstraße 1
59821 Arnsberg
Deutschland
Ergebnisse
In der zweiten Einreichungsrunde wurden von 46 eingereichten Projektskizzen 21 Vorhaben von einem unabhängigen Begutachtungsausschuss zur Förderung empfohlen.
In der dritten Einreichungswurde wurden 24 Beiträge zur Antragstellung aufgefordert.
Staelscher Hof, Rheine
Durch die Umgestaltung des Staelschen Hofes sollen die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt sowie das Mikroklima in dem Bereich verbessert werden. Im Zuge der Umgestaltung soll der Platz grüner gestaltet werden. Für Oberflächenwasser dienen unterirdische Retentionsboxen als Puffer.
TRIWADU - Trinkwasserbrunnen Duisburg
Im Rahmen eines smarten und integrativen Standortkonzepts sollen insgesamt 50 neue öffentliche Trinkwasserbrunnen errichtet werden. Die Brunnen sollen an zentralen Orten im Stadtgebiet aufgestellt werden. Für zehn Trinkwasserbrunnen ist ein Testlauf mit smarter Sensortechnik zur Erfassung von Qualität und Verbrauch geplant.
Freianlagen Alanbrooke, Paderborn
Ziel des Projektes ist die klimaangepasste Gestaltung des Alanbrooke-Quartiers und eine Entwicklung hin zu einem neuen, innovativen, klimagerechten und beispielhaften Wohn- und Gewerbequartier. Auf der rund 18 Hektar (ha) großen Fläche entsteht nicht nur ein urbanes Stadtquartier, sondern auch eine Grün-Oase in Form eines zentralen, etwa 5,2 ha großen, öffentlichen Grünzugs.
Klimaangepasste Aufwertung des Josef-Anton-Gera-Platzes, Bochum
Es handelt sich um eine weitgehend versiegelte Fläche mit geringem Baumbestand, der durch mehr Schotterrasenflächen, mehr Bäume, ggf. einen Trinkbrunnen und bauliche Elemente der Verschattung klimaangepasst aufgewertet werden soll.
MAKA - Maßnahmenpaket Klimaanpassung, Geldern
Es sollen Sofortmaßnahmen der Klimaanpassung durchgeführt werden, die im Rahmen des „Nachhaltigen Stadtentwicklungskonzepts 2040“ entsprechend definiert sind. Konkret sollen auf der Schloßstraße eine Grünanlage geschaffen und versiegelte Flächen aufgebrochen werden. Die Dächer des Bürger-Forums und eines Kindergartens werden begrünt.
Klimagerechte Neugestaltung Schulhof Realschule Heinsberg, Heinsberg
Die Neugestaltung des Schulhofs führt zur Entsiegelung und Begrünung des Schulhofs. Die neu angelegten Mulden und Zisternen fangen das überschüssige Niederschlagswasser auf, es wird das Schwammstadtprinzip verfolgt und in der Stadt Heinsberg ausgebaut.
Schul&Klima - Klimaangepasste Schulhöfe, Remscheid
Drei Schulhöfe in hochverdichteten Innenstadtlagen sollen als grüne Quartiersoasen qualifiziert werden und damit einen wichtigen Beitrag zur Klimafolgenanpassung leisten. Die Stadt verbindet das mit dem Bestreben, gerade der vulnerablen Gruppe der Kinder ein gesundes Aufwachsen in einer anregenden Lernumgebung zu ermöglichen.
KliSch Velbert - Klimaresiliente Schulhöfe, Velbert
Die Pausenhofflächen sollen klimaresilient und bedürfnisorientiert umgebaut werden und somit langfristig nachhaltig und zukunftsorientiert werden. Dieses Konzept wird erarbeitet und erprobt am Beispiel der Gerhart-Hauptmann-Schule in Velbert. Anhand dieses Konzepts wird auch die Umgestaltung weiterer Pausenhöfe geplant.
GSNütterden/KRBG - Klimagerechte Umgestaltung des Schulgeländes, Nütterden
Das Gebäudedach soll mit einer ökologisch wertvollen Begrünung ausgestattet werden. Vorrangiges Ziel ist die vollständige Abkopplung des Grundstückes vom Mischwasserkanal mit Hilfe von Rigolenversickerungen, einer Zisterne und einer natürlichen Muldenrinne.
JNG-Schulhofumgestaltung - Jodocus Nünning Gesamtschule, Borken
Der Schulhof soll klimagerecht umgestaltet und ein attraktives Lernumfeld geschaffen werden. Um den negativen Folgen des Klimawandels nachhaltig entgegenzuwirken, verfolgt die Stadt Borken einen ganzheitlichen und nicht auf Einzelmaßnahmen beschränkten Ansatz. Vielmehr werden verschiedene Klimaanpassungsmaßnahmen sinnvoll miteinander verbunden.
KlimaKitasMerzenich - Klimaangepasste Kitas, Merzenich
Ziel des Projektes ist die beispielhalte Umgestaltung des Außenbereichs der Kita Regenbogen im Kernort der Gemeinde auf eine naturnahe, nachhaltige und klimaangepasste Weise. Die Gemeinde Merzenich möchte resilient in die Zukunft gehen und im ersten Schritt besonders vulnerable Gruppen vor den Folgen des Klimawandels schützen.
Klimaangepasste Neugestaltung des Schulhofes an der Grundschule II ub Gangelt – Birgden, Gemeinde Gangelt
Um der klimabedingten Hitzebelastung entgegen zu wirken und die Anfälligkeit bei Starkregenereignissen zu minimieren, soll der Schulhof klimaangepasst umgestaltet werden. Hierzu werden der Bereich durch die Anlage von Grünbeeten und versickerungsfähigem Flächenbelag entsiegelt sowie Verschattungssysteme errichtet.
Smarte Regenwasserbewirtschaftung "Wilhelm-Kreis-Straße", Düsseldorf
Die Errichtung eines Retentionsfüllkörpers dient zur Aufnahme und Zwischenspeicherung der Niederschläge. Das so gesammelte Wasser wird zur Bewässerung umliegender Grünflächen verwendet. Eine smarte Steuerungstechnik wird im Verbund mit den Informationen der Wetterprognosen die Effektivität des Regenrückhaltes optimieren und so Mischwasserkanalisation und Kläranlage entlasten.
Klimafit: Die klimaresiliente Kreisverwaltung, Kreis Lippe
Die Maßnahmen des Vorhabens „Klimafit“ tragen zur Erhöhung des öffentlich zugänglichen Grünflächenanteils, zur Verringerung der Wärmebelastung, zur Reduktion des Niederschlagsabflusses in die öffentliche Kanalisation, zu einer Niederschlagswasserrückhaltung und -nutzung sowie zur Flächenentsiegelung bei.
Klimaanpassungsmaßnahmen "Tinkhofstraße/Velsenstraße", Waltrop
Schaffung von Mulden- und Retentionsflächen, Umbau von Straßenprofilen zu barrierefreien Notwasserwegen, Errichtung von Leitdämmen und Leiteinrichtungen sowie Bau leistungsstarker Notentlastungen. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, die Überflutungsrisiken zu reduzieren und die Resilienz und Sicherheit der Infrastrukturen und Bevölkerung zu erhöhen.
Spielerisches Lernumfeld für multikulturelle Begegnung - Grundschule Stockheim, Gemeinde Kreuzau
Entsiegelung, Baumpflanzungen, Regenwassernutzung und die Verwendung von nachhaltigen und langlebigen Materialien für eine klimaangepasste Umgestaltung des Schulhofs der Grundschule Stockheim.
Lern- & Lebensraum grüner Schulhof Brünen, Hamminkeln
Klimaangepasste Umgestaltung eines großflächig asphaltierten Schulhofes zu einem klimaresilienten und naturnah gestalteten Aufenthalts- und Lebensraum.
CSA blüht auf, Bischöfliche Canisiusschule, Ahaus
Steigerung der Klima- und Katastrophenresilienz des Schulstandorts der Canisiusschule durch Renaturierung des Außengeländes. Hierfür werden Flächen entsiegelt und mit klimaresilienten Pflanzen bepflanzt. U.a. soll eine Retentionszisterne zusätzlich Wasserspitzen auffangen und als Wasserrückhalt für den Schulgarten dienen.
Klimaresiliente Gestaltung der Außenanlagen am Schulzentrum Rahden
Errichtung von Grünen Klassenzimmern sowie Entsiegelung einer derzeit gepflasterten Fläche auf dem gymnasialen Schulhofbereich. Bedingt durch die Baumaßnahmen sind die vorhandenen Entwässerungsanlagen (Schmutz- und Regenwasser) zu erneuern.
Umsetzung des Schwammstadt-Prinzips in Niederkassel/Schwammstadt-Straße NDK, Niederkassel
Einsatz verschiedener Schwammstadt-Elemente in zwei Straßen zur Verbesserung der Klimaresilienz im Bestand. Ziel ist eine Verringerung der Wärmeinselintensität sowie eine Verbesserung der Wasserbilanz und des Regenwasserrückhaltes unter Beibehaltung der jeweiligen Straßenfunktion.
Schulhofumgestaltung Willibrordschule, Kleve
Schwerpunkte der Schulhofumgestaltung sind die Entsiegelung und Begrünung des Schulhofgeländes. Die Entwurfsplanung enthält Maßnahmen zur Verbesserung des Mikroklimas, Regenwassernutzung, Wiederherstellung von natürlichen Bodenfunktionen und Entwicklung der Grünflächen.
Klimaangepasste Stadtplätze Dormagen
Als Teil einer Gesamtentsiegelungsstrategie sollen zwei innerstädtische Plätze klimaangepasst umgestaltet werden. Die Plätze werden entsiegelt, Grünflächen bedeutend ausgeweitet und beide Plätze hinsichtlich ihrer Entwässerung klimaangepasst optimiert. Hierzu werden Rigolen, ein Senkgarten und ein Hofeinlauf angelegt, beziehungsweise Parkplätze in multifunktionale Entwässerungsflächen umgestaltet.
DESIGNERS - Entwicklung eines Tools zur Reduzierung der Auswirkungen der städtischen Wärmeinseln durch Straßenplanung, Gemeinde Nörvenich
Das Projekt zielt darauf ab, die städtische Wärmeinsel durch die Anwendung der Schwammstadtprinzipien zu reduzieren. Projektmaßnahmen wie heller Straßenbelag, wassertragende Bänke und Anpflanzung von Bäumen entlang des Nörvenicher Flusses werden umgesetzt. Die RWTH Aachen wird den Nutzen dieser Prinzipien durch die Entwicklung und Validierung eines thermischen Modells quantifizieren, das in der Lage ist, die Temperaturniveaus innerhalb der Stadt zu berechnen.
Jugendpark Hennef - alles unter einem grünen Dach, Hennef
Auf dem Gelände des Jugendparks Hennef soll ein begrüntes Dach errichtet werden, das sowohl den vorhandenen Bahnwaggon als auch die vorgelagerte Bewegungsfläche überdacht und bei Starkregen als auch ausdauernden Hitzeperioden pädagogische Arbeit sicherstellt. Gründach sowie eine Regenwasserzisterne dienen der Aufnahme und Sammlung von Niederschlagswasser.
Ökologische Schulhofsanierung Josef-Schule-Mettingen, Gemeinde Mettingen
Die versiegelten Bereiche sollen klimafreundlich neugestaltet werden um neue Aufenthaltsmöglichkeiten zu schaffen. Zu den Maßnahmen gehören Entsiegelung, die Pflanzung neuer Bäume sowie ein Sonnensegel. Mit der Umgestaltung werden ökologische, soziale und pädagogische Ziele verfolgt.
Neue Mitte Prosper III, Bottrop
Ziel des Projektes ist die Umgestaltung des Quartiersplatzes Prosper III. Geplant sind eine großflächige Entsiegelung, Begrünungsmaßnahmen sowie die Schaffung von Wasserflächen. Mit der Hochschule Ruhr West erfolgt zusätzlich die Etablierung eines großflächigen Sensornetzwerkes (Urbaner Digitaler Zwilling), mit dessen Hilfe die Effekte der Anpassungsmaßnahmen auf das Mikroklima gemessen werden können.
Klimaresiliente Umgestaltung des Schulhofs der Realschule Niederdiefen, Gemeinde Wilnsdorf
Ziel des Projektes ist die Umgestaltung einer derzeit asphaltierten Fläche in eine aufgelockerte, wasserdurchlässige, begrünte Freifläche, die zusätzlich Schatten spendet. Spiel-, Sitz- und Lernflächen werden auf Hackschnitzel- und Schotterinseln entstehen. Auch Ausruhen und Lernen im Grünen Klassenzimmer wird ermöglicht.
Schulhofsanierung Stephanus Grundschule, Paderborn
Maßnahmen umfassen die Teilentsiegelung zu Gunsten größerer Grünflächen sowie den Ersatz des bisherigen Pflasters durch versickerungsfähiges und Rasenfugenpflaster. Zudem ist der Einbau von Baum-Rigolen unter den neu gepflanzten Gehölzen vorgesehen. Eine Regenwasserzisterne soll das anfallende Niederschlagswasser sammeln und der städtischen Grünflächenunterhaltung als Wasserreservoir dienen.
„Die vier Jahreszeiten“- Entsiegelung Musikschule Leverkusen
Die Musikschule befindet sich im hochverdichteten Innenstadtbereich von Leverkusen Wiesdorf. Die befestigten Flächen sollen größtenteils zurückgebaut und ein kleiner Wald mit Blühwiese gepflanzt werden. Das Regenwasser soll vor Ort dem Grundwasser zugeführt werden, je nach Bodenbeschaffenheit über oberflächliche Versickerung oder über unterirdische Rigolen.
Sonsbeck – „Stark bei Starkregen“, Gemeinde Sonsbeck
Das Vorhaben „Stark bei Starkregen“ kombiniert Klimaanpassungsmaßnahmen im Bereich Überflutungsprävention und Förderung der natürlichen Versickerung mit Maßnahmen zur Sensibilisierung der Bevölkerung und Anleitung zum Eigenschutz. Dazu gehört unter anderem das Anlegen einer naturnahen Regenretentionsmulde.
Entsiegelung des Schulhofs der Gesamtschule Kierspe, Kierspe
Der nördliche Teil des Schulhofs soll entsiegelt werden. Aktuell kann Niederschlagswasser auf der Fläche nicht versickern. Im Rahmen der Maßnahme soll das alte Pflaster entfernt werden. Die Rettungswege, Feuerwehrzufahrten und Aufstellflächen sollen mit versickerungsfähigem Pflaster versehen werden. Die übrige Fläche soll in Zusammenarbeit mit Schülern und Lehrern unter Anleitung landschaftsgärtnerisch gestaltet werden.
Schulhofsanierung Goerdeler-Gymnasium, Paderborn
Die Schulhofumgestaltung beinhaltet eine Verringerung des versiegelten Bereiches und die Verwendung von versickerungsfähigem Pflaster. Es werden Baumrigolen angelegt die mit klimaresilienten Gehölzen bepflanzt werden. Außerdem wird eine Regenwasserzisterne zur Bewirtschaftung der Niederschläge errichtet.
KlimaPark Neunkirchen
Auf dem Gelände einer ehemaligen Grundschule in Neunkirchen soll ein moderner KlimaPark entstehen. Die Fläche wird zu einem grünen, vielfältig nutzbaren Ort umgestaltet, der Natur, Technik und Gemeinschaft verbindet. Mit Maßnahmen wie Regenwassernutzung, Förderung der Artenvielfalt, smarter Bewässerung und Angeboten für benachteiligte Gruppen wird der KlimaPark ein Beispiel für zukunftsorientierte Klimaanpassung.
Schulhofsanierung Franziskus-Schule Viersen
Der Schulhof der Franziskus-Schule in Viersen soll klima- und kindgerecht umgestaltet werden. Geplant sind die Entsiegelung von Flächen, neue klimaresiliente Pflanzen, verschattende Bäume mit Baumrigolen sowie erweiterte Baumscheiben zur besseren Regenwassernutzung. Ein Sonnensegel soll zusätzlich für Schatten sorgen und das Mikroklima verbessern.
Klimagerechte Neugestaltung des Schulhofs Eudenbach
In Königswinter-Eudenbach wird der Schulhof der Grundschule klimaresilient und kindgerecht umgestaltet. Geplant sind die Entsiegelung des Geländes und die Begrünung mit dem Ziel, das Mikroklima spürbar zu verbessern. Die Entwurfsplanung umfasst außerdem die Nutzung von Regenwasser, die Wiederherstellung natürlicher Bodenfunktionen und die Weiterentwicklung der Grünflächen – orientiert an den Bedürfnissen der Kinder und an den Herausforderungen des Klimawandels.
Blau-grünes Gymnasium: Klimaanpassung als Lösung
Hitzeperioden, Starkregen und ein stark versiegeltes Schulgelände stellen große Herausforderungen dar. In Datteln wird deshalb eine klimaresiliente Umgestaltung des Comenius-Gymnasiums geplant. Da herkömmliche Lösungen wie Versickerung oder Einleitung in einen Bach baulich nicht möglich sind, setzt das Projekt auf ein innovatives Regenwassermanagement. Ergänzt wird dieses durch Dach- und Fassadenbegrünungen sowie gezielte Verschattungsmaßnahmen zur Verbesserung des Mikroklimas.
Klimaanpassung des Außengeländes an der Friedrich-von-Bodelschwingh-Grundschule Buschhütten
Das Außengelände der Friedrich-von-Bodelschwingh-Grundschule Buschhütten in Kreuztal soll klimaresilient und zukunftsfähig umgestaltet werden. Derzeit ist die Fläche stark versiegelt und besonders anfällig für Hitze und Starkregen. Geplant ist, Teile des Schulhofs zu entsiegeln und das Gelände so anzupassen, dass Regenwasser gezielt in eine bepflanzte Rigole geleitet wird. Außerdem wird das Schulgebäude barrierefrei umgestaltet. Ergänzend sollen vielfältige Gehölze in unterschiedlichen Sorten und Größen gepflanzt werden, um das Mikroklima zu verbessern und die Aufenthaltsqualität zu erhöhen.
Nachhaltige und klimaangepasste Umgestaltung der Schulhöfe am Schulzentrum Kamper Dreieck nach dem Schwammstadtprinzip
In Kamp-Lintfort sollen die Schulhöfe des Schulzentrums Kamper Dreieck umgestaltet werden. Ziel ist eine nachhaltige, klimaangepasste Regenwasserbewirtschaftung nach dem Schwammstadtprinzip. Bei diesem Wassermanagementkonzept ist die Umgebung so gestaltet, dass Regenwasser wie ein Schwamm aufgenommen, gespeichert und langsam wieder abgegeben werden kann, um Überschwemmungen zu reduzieren und das Grundwasser anzureichern. Durch Entsiegelung, Gründächer und eine Versickerungsmulde soll Regenwasser aufgefangen und zur Verdunstungskühlung beitragen. Zusätzlich sorgen neue Pflanzungen und entsiegelte Flächen für Schatten und angenehmere Temperaturen – so entstehen klimaresiliente und zukunftsfähige Schulhöfe.
Gestaltung Bahnhofumfeld
Die Stadt Paderborn plant, den stark versiegelten Bereich am Hauptbahnhof klimafreundlich umzugestalten, indem Grünbeete angelegt und klimaangepasste Großbäume gepflanzt werden. Zudem soll eine nachhaltige Regenwasserbewirtschaftung nach dem Schwammstadt-Prinzip, auch „Stockholmer Modell“ genannt, umgesetzt werden, um die Grundwasserneubildung zu fördern und das Stadtklima zu verbessern. Beide Konzepte zielen darauf ab, städtische Grünflächen so zu gestalten, dass sie bessere Lebensbedingungen für Bäume schaffen und Herausforderungen wie Starkregen und Hitze bewältigen.
Entsiegelung und Verschattung des Schulhofes am Bettina von Arnim Gymnasium in Dormagen
Der Schulhof des Dormagener Bettina-von-Arnim-Gymnasiums soll klimafreundlicher und zukunftsfähiger gestalten werden. Um die Herausforderungen der starken Bodenversiegelung und der fehlenden Beschattungsmöglichkeiten bei großer Hitze zu bewältigen sind umfangreiche Umbauarbeiten geplant: Begrünung, Entsiegelung und Wasserspeicher sollen das Mikroklima verbessern. Ein besonderes Highlight ist das „Grüne Klassenzimmer“ – ein Außenbereich, der als Unterrichtsraum und Erholungsort zugleich dient.
Entsiegelung und klimafreundliche Umgestaltung Schulhof Regenbogenschule Halverklima.erleben.lernen.fühlen
Der seit Jahrzehnten versiegelte Schulhof der Regenbogenschule in Halver soll entsiegelt und naturnah, nachhaltig sowie klimafreundlich umgestaltet werden. Die Planung wurde gemeinsam mit Schüler*innen, Eltern, Lehrkräften, der Stadtverwaltung und einem Architektenbüro für Landschaftsplanung in funktionsübergreifenden Teams entwickelt.
Resilienz durch Wasser- und Regenmanagement
In Dörentrup werden verschiedene Maßnahmen umgesetzt, um Regenwasser besser zu speichern und Hochwasser zu verhindern. Der Landschaftspark Pottkuhle dient als natürlicher Speicher. Der Hillbach soll durch eine Sekundäraue verbreitert werden, damit das Wasser mehr Platz hat. An der der ansässigen Papiermühle entsteht eine zusätzliche Fläche zur Wasseraufnahme. Der Parkplatz am Schulzentrum wird so umgestaltet, dass Regenwasser versickern kann. Diese Maßnahmen helfen, Flüsse zu entlasten und Gebäude vor Wasserschäden zu schützen.
Eine klimaangepasste Umgestaltung des Loburger Schulgeländes
Das Projekt „LoburgGo Green!“ gestaltet das Schulgelände des Gymnasium Johanneum in Ostbevern klimaresilient. Teile des Geländes werden entsiegelt und vielfältig begrünt. Regenwasser wird gesammelt und über einen Naturteich verdunstet. Außerdem entstehen ein grünes Klassenzimmer und ein Trinkwasserbrunnen.
Klimagerechte Umgestaltung Marktplatz Röhlinghausen
Der Marktplatz Röhlinghausen in Herne wird zum Quartierspark umgestaltet. Dafür werden große Flächen entsiegelt und begrünt. So verbessert sich das Stadtklima und das Regenwasser kann besser versickern. Die Entsiegelung, neue Pflanzen und ein Wasserspiel sorgen für Abkühlung und schaffen viele neue Lebensräume für Tiere und Pflanzen.
Hitzeschutz und Starkregenprävention im gemeinnützigen Sportverein HTC Schwarz-Weiss-Bonn e. V. / KHuSS HTC
Bei Starkregen wird die Sportanlage in Bonn oft überflutet. Um besser mit Starkregenereignissen umzugehen, gibt es ein Maßnahmenpaket, dass sich am Bonner Schwammstadtkonzept orientiert. Bei Schwammstadtkonzepten wird die Umgebung so gestaltet, dass Regenwasser aufgenommen, zwischengespeichert und langsam abgegeben wird, wodurch Überschwemmungen verringert und das Grundwasser nachhaltig aufgefüllt werden. Die Flächen des Sportgeländes werden teilweise entsiegelt und begrünt. Mulden und Rigolen mit Pflanzen helfen, Wasser aufzunehmen. Notwasserwege und Drainagen leiten überschüssiges Wasser zu einem Speicherbecken, dessen Wasser für die Bewässerung genutzt werden kann. Schattige Plätze werden durch Trinkbrunnen ergänzt
Umgestaltung zum klimaangepassten Schulhof der Marienschule
Die Stadt Bottrop plant an der Grundschule Marienschule Maßnahmen zur besseren Regenwasserbewirtschaftung. Ziel ist, Regenwasser vom Mischwassersystem abzutrennen und vor Ort versickern und verdunsten zu lassen. Dafür werden versiegelte Flächen entsiegelt, klimaangepasste Bäume gepflanzt und Baumrigolen eingebaut. Außerdem kommen wasserdurchlässige und nachhaltig hergestellte befestigte Flächen zum Einsatz.
Schulhof im Klimawandel – naturnah und nachhaltig
Der Schulhof am Schulzentrum in Wachtberg ist derzeit stark versiegelt und wenig einladend. Im Rahmen der Neugestaltung wird die Fläche ökologisch und pädagogisch verbessert. Dazu werden große Teile entsiegelt, es kommen gezielte Begrünungen zur Verschattung hinzu, und Regenwasser wird über Rigolen-Systeme gesammelt und gespeichert. Ziel ist es, einen naturnahen, klimaangepassten und vielseitig nutzbaren Außenraum zu schaffen, der für Kinder und Umwelt gleichermaßen wertvoll ist.
Begrünte Fahrgastunterstände an der Haltestelle Barbarossaplatz
Im Rahmen des barrierefreien Ausbaus der Haltestelle Barbarossaplatz in Köln sollen begrünte Fahrgastunterstände entstehen. Diese werden als bepflanzte Pergolen mit Lamellendach gebaut. Sie helfen, Staub zu filtern, Lärm zu reduzieren und bieten Schatten, um der steigenden Hitze entgegenzuwirken.
Klimaangepasste Schulhofgestaltung der St. Michael Grundschule
Die Schulhoffläche der St. Michael Grundschule in Kleve wird so neugestaltet, dass sie besser auf die Folgen des Klimawandels reagieren kann. Dafür werden versiegelte Flächen entsiegelt, neue Flächen zum Versickern von Regenwasser angelegt und klimaresiliente Pflanzen eingesetzt. Ziel ist es, das Mikroklima zu verbessern und durch Verschattung Hitzeinseln zu verhindern.
Klimaresiliente Schulhofgestaltung Emil-Von-Behring-Schule
Der Schulhof der Emil-von-Behring-Schule wird nach dem Konzept „Bochum Schöne Schulhöfe“ neu gestaltet. Dabei liegt der Schwerpunkt auf Klimaresilienz. Es sind Entsiegelungen geplant, um versiegelte Flächen zu reduzieren. Außerdem werden die Grünflächen vergrößert und so gestaltet, dass sie die Artenvielfalt fördern. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die dezentrale Regenwasserbewirtschaftung, die hilft, Regenwasser vor Ort zu sammeln und zu nutzen. So entsteht ein grüner, klimaangepasster Schulhof.
bgreen – Unser bschool Campus wird grün
Die Maßnahmen am Campus der b school in Hilchenbach sollen helfen, die Folgen des Klimawandels zu verringern. Asphaltflächen werden entsiegelt und durch Grünflächen ersetzt. Zusätzlich werden Bäume gepflanzt und Fassaden begrünt, um die Hitze auf dem Gelände zu senken. Mit einer Rigole und einer Zisterne entstehen Bereiche, in denen Regenwasser versickert und gespeichert wird. So wird das Risiko von Überschwemmungen bei Starkregen vermindert und Wasser für trockene Zeiten gesammelt.
Regenwassermanagement Rietberg: Strategie und Umsetzung
Die geplanten Maßnahmen im Siedlungsgebiet „Pulverdamm“ in Rietberg sollen Überschwemmungen reduzieren und die Bevölkerung schützen. Dafür wird eine unterirdische Starkregenableitung mit Hybridkanalisation gebaut. Außerdem werden Flächen entsiegelt und Retentionsspeicher sowie Speicherrigolen angelegt. Notentlastungen sorgen dafür, dass bei starkem Regen überschüssiges Wasser sicher abfließen kann.
Cooles Telgte: Klimaangepasst in die Zukunft
Die Stadt Telgte hat ein Konzept zur Anpassung an den Klimawandel entwickelt. Der Fokus liegt auf Schulen, Kitas und öffentlichen Einrichtungen. Dort sollen Maßnahmen umgesetzt werden, die den Hitzeschutz verbessern und die Lebensqualität der Menschen steigern. Ziel ist es, die Stadt widerstandsfähiger gegen extreme Wetterlagen zu machen und die Folgen des Klimawandels zu verringern.
Klimafreundliche OASEN: nachhaltige Freiräume schaffen
Das Projekt „OASE Friedrichsgrund“ in Paderborn gestaltet das Außengelände der Jugendwohngruppen naturnah und umweltfreundlich. Asphaltierte Parkflächen werden entsiegelt und durch vielfältige Begrünung ersetzt. So wird der natürliche Wasserkreislauf unterstützt und die Hitzebelastung verringert. Heimische Bäume, Staudenbeete und Hecken werden angelegt, um das Mikroklima zu verbessern und die Luftqualität zu erhöhen. So entsteht ein grüner, gesunder Lebensraum für die Bewohner und die Natur.
Klimaresilienteres Bad Honnef
Die Stadt Honnef reagiert auf häufigere Hitzeperioden und Extremwetter mit drei Maßnahmenpaketen zur Vorsorge. Geplant sind die Installation von Trinkwasserbrunnen, um einen einfachen Zugang zu frischem Wasser zu gewährleisten. Zudem werden das Dach des Quartierszentrums Menzenberg und die Fassade der Menzenberger Sporthalle begrünt. Diese Begrünungen verbessern das Mikroklima und unterstützen ein effektives Regenwassermanagement. So trägt das Projekt dazu bei, die Lebensqualität zu steigern und die Stadt besser gegen Hitze und Starkregen zu schützen.
Klimaresiliente Schulhofgestaltung Grundschule Wilgersdorf
Das stark versiegelte Schulgelände der Grundschule in Wilgersdorf soll klimaresilient umgestaltet werden. Die hohe Hitzebelastung auf dem Schulhof sowie den Spiel- und Sportflächen wird durch Entsiegelung der Asphaltflächen und neue Baumpflanzungen reduziert. Zusätzlich entstehen schattenspendende Außenbereiche, die den Aufenthalt angenehmer machen. Die Entsiegelung und Erweiterung der Grünflächen helfen dabei, Regenwasser besser zu sammeln, zu speichern und sinnvoll zu nutzen.
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Das EFRE/JTF-Programm NRW 2021–2027 fördert Projekte aus den Themenfeldern Innovation und Forschung, Gründung und Digitalisierung, Klimaschutz und Klimaanpassung, Stadt und Region, Transformation in Kohleregionen sowie Strategische Technologien. Finden Sie jetzt die passende Fördermaßnahme für Ihr Projekt!