Future Environmental Economy.NRW
With the ZukunftUmweltwirtschaft.NRW funding call, the EU and the state of North Rhine-Westphalia are specifically strengthening innovations in the environmental economy. Support is provided for the new or further development of environmentally friendly and resource-efficient products, services and processes - from applied research to near-market prototypes. The aim is to drive technological progress, open up new market opportunities and contribute to reducing the European Union's strategic dependencies.
Climate change, biodiversity loss and geopolitical uncertainties highlight the growing importance of an innovative, sustainable environmental economy. Small and medium-sized enterprises in NRW in particular play a central role here: with their innovative strength and flexibility, they make a significant contribution to developing resource-efficient technologies that address ecological challenges and at the same time create economic resilience.
The call for funding is aimed at SMEs whose projects focus on the development of critical technologies within the meaning of the STEP Regulation. A funded project should create a new, pioneering element of significant economic potential for the EU internal market or reduce or prevent strategic dependencies of the European Union. Innovations from the entire spectrum of the environmental economy are supported, provided they make a measurable contribution to environmental protection, resource conservation or biodiversity. This includes in particular technologies for:
- environmentally friendly energy generation, transportation and storage
- energy efficiency and energy saving
- materials, material efficiency and circular economy
- water management
- sustainable timber and forestry
- environmentally friendly agriculture and food
- sustainable mobility
- mitigation and protection technologies
Funding is provided for implementation-oriented individual and cooperative projects by SMEs. Universities or research institutions, municipal companies and institutions, chambers, associations and foundations are also eligible for funding in cooperation with SMEs. Funding is available for applied research, experimental development of prototypes and demonstrators as well as process and organizational innovations.
Förderbekanntmachung Zukunft Umweltwirtschaft.NRW
Frequently asked questions
For individual and joint projects: Small and medium-sized enterprises (SMEs) based or established in NRW; for collaborative projects: Research and educational institutions, municipal companies and institutions, chambers, associations and foundations based or established in NRW and in cooperation with SMEs.
Applications are possible from now until 30.04.2026
The "ZukunftUmweltwirtschaft.NRW" call provides for a two-stage selection process. Applications are submitted digitally via the EFRE.NRW.online portal. Please take advantage of the advice offered by the NRW Innovation Promotion Agency in advance.
Find your contact person
Innovationsförderagentur NRW (IN.NRW)
Dr. Daniel Augner
Wilhelm-Johnen-Straße
52428 Jülich
Innovationsförderagentur NRW (IN.NRW)
Britta Schemm
Wilhelm-Johnen-Straße
52428 Jülich
Innovationsförderagentur NRW (IN.NRW)
Roland Brähler
Wilhelm-Johnen-Straße
52428 Jülich
Ergebnisse
STARFOAM - Flexible Schaumfolien auf Stärkebasis: Von der Materialentwicklung zum Funktionsdemonstrator.
Im Projekt STARFOAM entwickeln die Loick Biowertstoff GmbH und Fraunhofer UMSICHT in Dorsten eine leichte, flexible Verpackungsfolie auf Basis pflanzlicher Stärke. Die geschäumte Folie soll Waren schützen und eine Alternative zu herkömmlichen Schaumfolien aus Erdöl bieten. Sie soll ebenso belastbar sein, Feuchtigkeit im Gebrauch standhalten und biologisch abbaubar sein. In zwei Jahren wird das im Labor erprobte Material für die Herstellung auf üblichen Kunststoffverarbeitungsanlagen weiterentwickelt. Zudem untersucht das Projekt, wie umweltverträglich die Folie ist und für welche Anwendungen sie sich eignet.
Umsetzungsort: Dorsten
EOD-Humid - Entwicklung einer PFAS-freien, elektroosmotisch unterstützten und steuerbaren membranbasierten Gasbefeuchtungstechnologie primär für HVAC- und industrielle Prozessgase.
In Gelsenkirchen entwickelt die Direct Matter GmbH neuartige Befeuchtersysteme, die Luftfeuchtigkeit gezielt und ressourcenschonend regeln. Im Zuge des Vorhabens EOD-Humid wird dafür Wasser mithilfe elektrischer Impulse durch spezielle Membranen transportiert. PFAS-freie Materialien, poröse Trägerstrukturen und eine intelligente Steuerung sollen kompakte und energieeffiziente Lösungen ermöglichen. Die Systeme sind für mobile und stationäre Anwendungen vorgesehen und sollen Feuchtigkeit nur dort und in dem Umfang bereitstellen, wie sie tatsächlich benötigt wird.
Umsetzungsort: Gelsenkirchen
HEROES
Energieintensive Industrieprozesse sollen künftig effizienter und ressourcenschonender betrieben werden. Dafür entwickeln das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), LWK Plasmaceramic und die IserTech GmbH in Köln im Projekt HEROES eine verbesserte Technologie für Induktionsheizungen. Spezielle Keramikrohre werden mit besonders stabilen Faserverbundkeramiken verstärkt. Dadurch sollen Wärmeverluste sinken und die Lebensdauer der Bauteile steigen. Das Vorhaben verbindet Materialentwicklung, Fertigungund Anlagenbau und schafft die Grundlage für wirtschaftliche, energieeffiziente Hochtemperaturprozesse.
Umsetzungsort: Köln
AUTOPIRTEX - Autonome Prozessintelligenz zum chemischen Recycling von gemischten Textilabfällen
Textilabfälle aus Mischgeweben wie Polyester und Baumwolle sollen künftig besser als Rohstoff genutzt werden. Dafür entwickelt die re.solution GmbH in Alsdorf im Projekt AUTOPIRTEX ein industriell einsetzbares Recyclingverfahren, das wertvolle chemische Grundstoffe aus Alttextilien zurückgewinnt. Eine intelligente, KI-gestützte Prozesssteuerung überwacht und optimiert dabei Qualität, Sicherheit und Effizienz. Ziel ist es, Abfälle, CO₂- Emissionen und Rohstoffimporte zu reduzieren und so eine nachhaltigere Textil- und Chemiewirtschaft in NRW zu unterstützen.
Umsetzungsort: Alsdorf
IMPAKT - Innovative Mineralisierung persistenter Alkylsubstanzen durch photokatalytische Halbleitertechnologien
Per- und polyfluorierte Alkylverbindungen (PFAS) sind langlebige Chemikalien, die über Abwässer in Flüsse und Seen gelangen und sich dort nur schwer abbauen lassen. Im Kaarster Projekt IMPAKT entwickeln KRYSCHI Wasserhygiene GmbH, RWTH Aachen und AMO GmbH deshalb ein neues Verfahren, um diese Stoffe direkt im Wasser zu zerstören statt sie nur in andere Abfallströme zu verlagern. Ein spezieller, lichtaktivierter Katalysator soll die stabilen Verbindungen aufbrechen. In einem strömungsoptimierten Reaktor wird die Technik mit realen Abwässern im Pilotmaßstab erprobt und hinsichtlich Umweltwirkung und Wirtschaftlichkeit bewertet.
Umsetzungsort: Kaarst
BioLoop - Kreislaufwirtschaft durch die Verwertung von Lebensmittelresten mittels Insektenbiokonversion
Lebensmittelreste sollen künftig besser als wertvolle Rohstoffe genutzt werden. Im Projekt BioLoop entwickeln Omnivore Recycling (Hermetia Tech GmbH), das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH, das Forschungsinstitut :metabolon im Bergischen Abfallwirtschaftsverband und die Technische Hochschule Köln in Lindlar eine modulare Anlage, in der Larven der Schwarzen Soldatenfliege Reststoffe in nutzbare Biomasse umwandeln. Zugleich wird geprüft, wie anfallende Reststoffe energetisch weiterverwertet werden können. Eine Demonstrationsanlage zeigt unter realen Bedingungen, wie technisch, ökologisch und wirtschaftlich tragfähig das Verfahren ist.
Umsetzungsort: Lindlar
H2Sub - Substitution fossiler Brenngase durch vor Ort hergestellten grünen Wasserstoff mittels Mischgas-Elektrolys
Fossile Brenngase in energieintensiven Industrieprozessen sollen künftig durch klimafreundliche Alternativen ersetzt werden. Dafür entwickeln die PMR Tech GmbH und das Gas- und Wärme-Institut Essen e. V. in Bochum einen neuartigen Elektrolyseur im Projekt H2Sub. Dieser erzeugt Wasserstoff und Sauerstoff direkt dort, wo die Gase benötigt werden, etwa beim Brennschneiden oder in industriellen Wärmeprozessen. So können Transport und Speicherung von Wasserstoff entfallen. Das soll Energieverluste und CO₂-Emissionen reduzieren und einen Beitrag zu einer klimaneutralen Industrie leisten.
Umsetzungsort: Bochum
CircuFiber - Verfahren zur Rückgewinnung und Aufbereitung von Glasfasern aus recycelten, glasfaserverstärkten Kunststoffen
Glasfasern sind ein wichtiger Bestandteil vieler technischer Kunststoffe, werden am Ende ihrer Nutzung bisher aber nur begrenzt hochwertig wiederverwertet. Im Projekt CircuFiber entwickelt die SECARA GmbH in Aachen ein Verfahren, mit dem Glasfasern aus recycelten, glasfaserverstärkten Kunststoffen zurückgewonnen und aufbereitet werden. Ziel ist es, daraus eine marktfähige Sekundär-Glasfaser herzustellen, die erneut als Verstärkungsfaser in der Industrie eingesetzt werden kann. So sollen Rohstoffe im Kreislauf geführt und die regionale Wertschöpfung in Nordrhein-Westfalen gestärkt werden.
Umsetzungsort: Aachen
PALM - Entwicklung einer Pilotlinie für die automatisierte Herstellung von Lithium-Metall-Batterien
Lithium-Metall-Batterien gelten als vielversprechende Technologie für leistungsfähige Energiespeicher. Im Projekt PALM entwickeln die MANUGY GmbH, Skellium GbR und Alteva Technologies GmbH in Köln eine Pilotlinie für ihre automatisierte Herstellung. Ziel ist es, zentrale Fertigungsschritte in einem durchgängigen Prozess zusammenzuführen und die Grundlage für eine spätere industrielle Produktion zu schaffen. Damit soll die Entwicklung moderner Batterietechnologien vorangetrieben.
Umsetzungsort: Köln
AquaAdapt - One Stop Water Therapy zur präventiven Stabilisierung und bedarfsgerechten Gewässerbehandlung
Belastete Seen und andere Oberflächengewässer sollen künftig schneller und gezielter stabilisiert werden. Im Projekt AquaAdapt entwickeln Envi-Plan Ingenieurgesellschaft mbH und Fraunhofer IEM in Lichtenau ein mobiles Containersystem, das Wasserqualität laufend erfasst und mithilfe von Datenanalyse und KI automatisch passende Maßnahmen einleitet. Bei Bedarf wird Sauerstoff eingebracht oder es werden Blaualgen, Schwebstoffe und weitere Belastungen entfernt. So sollen Chemikalien, Energie und Personal nur dann eingesetzt werden, wenn sie tatsächlich benötigt werden.
Umsetzungsort: Lichtenau
Alle Fördermaßnahmen ansehen
Das EFRE/JTF-Programm NRW 2021–2027 fördert Projekte aus den Themenfeldern Innovation und Forschung, Gründung und Digitalisierung, Klimaschutz und Klimaanpassung, Stadt und Region, Transformation in Kohleregionen sowie Strategische Technologien. Finden Sie jetzt die passende Fördermaßnahme für Ihr Projekt!